SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,69 € | 51,09 € |
| 30 | 5,38 € | 48,40 € |
Das Rillenkugellager 61913 von SKF ermöglicht mit den Maßen 65x90x13 mm besonders platzsparende Wellenlagerungen bei vorwiegend radialer Krafteinleitung im klassischen Maschinenbau.
Das Rillenkugellager 61913 ist ein einreihiges Wälzlager des Herstellers SKF. Durch die geringe Querschnittshöhe im Verhältnis zum Innendurchmesser von 65 mm eignet sich diese Bauform für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt das Lager radiale Kräfte sowie axiale Führungskräfte in beide Richtungen auf. Die offene Bauart gestattet die freie Zirkulation von Schmierstoffen aus dem umgebenden System.
Konstrukteure greifen auf diese Ausführung zurück, wenn bei vorgegebenem Wellendurchmesser ein schlanker Außendurchmesser von 90 mm gefordert ist. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in der industriellen Antriebstechnik. Da der Außenring ohne Nut oder Flansch ausgeführt ist, fügt sich das Bauteil bündig in zylindrische Gehäusebohrungen ein. Die Kombination aus Stahlblechkäfig und präziser Laufbahngeometrie unterstützt einen vibrationsarmen Lauf bei gleichbleibenden wie wechselnden Drehzahlen.
Das Lager verfügt über eine normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0 (entspricht ABEC 1). Diese Kombination deckt den Großteil üblicher Passungskombinationen bei Standard-Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ab. Weil keine integrierten Dichtscheiben den Innenraum verschließen, lässt sich das Wälzlager flexibel über das zentrale Schmiersystem der Maschine mit Öl oder Fett versorgen. Zudem entfällt die Reibung berührender Dichtlippen, was die Wärmeentwicklung bei höheren Drehzahlen reduziert.
Das Lager hat eine Bohrung von 65 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm und eine Breite von 13 mm. Durch diesen schmalen Querschnitt eignet sich das Bauteil vor allem für besonders kompakte radiale Einbauräume.
Die offene Konstruktion ermöglicht eine kontinuierliche Versorgung durch externe Schmierkreisläufe wie Ölnebel, Tauch- oder Umlaufschmierung. Gleichzeitig entstehen keine Reibungsverluste durch Schleifdichtungen, wodurch das System thermisch entlastet bleibt.
Dank der Komponenten aus Wälzlagerstahl und dem robusten Stahlblechkäfig liegt der zulässige Temperaturbereich zwischen -20 und +120 Grad. Dies entspricht den regulären Anforderungen industrieller Antriebe und Aggregate.
Die Bezeichnungen P0, PN und ABEC 1 stehen für die genormte Standard-Toleranzklasse von Wälzlagern. Sie legt die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen für präzise industrielle Anwendungen ohne Sondergenauigkeit fest.
Die normale Lagerluft bezeichnet das interne radiale Spiel im unverbauten Zustand. Sie trägt dazu bei, dass sich das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle und der betriebsbedingten Erwärmung weder verspannt noch übermäßig klemmt.
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