SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 4,96 € | 94,15 € |
| 20 | 9,91 € | 89,20 € |
Das Rillenkugellager 16019 /C3 von SKF bietet mit 95x145x16 mm und C3-Radiallagerluft definierte Laufeigenschaften für schmale Bauräume.
Das einreihige Rillenkugellager 16019 /C3 von SKF nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in der Explorer-Ausführung, zeichnet sich dieses Lager durch eine geringe Querschnittshöhe aus. Die Fertigung kombiniert eine erhöhte Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 mit der normalen Laufgenauigkeit PN. Der Außenring ist ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Als offenes Wälzlager eignet es sich vor allem für geschützte Gehäusekonstruktionen mit vorhandener Öl- oder Fettschmierung.
Dieses Radialkugellager bewährt sich in Lageranordnungen, bei denen ein Wellendurchmesser von 95 mm und eine Gehäusebohrung von 145 mm vorliegen, die Konstruktion jedoch nur eine schmale Lagerbreite von 16 mm zulässt. Durch den Verzicht auf integrierte Dichtungen läuft das Lager reibungsarm und ohne zusätzlichen Dichtungswiderstand. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand in der Laufbahn. Konstruktionen nutzen diese offene Variante bevorzugt dort, wo externe Dichtsysteme den Schmierstoffraum abdichten und das Eindringen von Schmutzpartikeln abwehren.
Die Nachsetzzeichen-Kennzeichnung /C3 weist auf eine vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalluft hin. Dieses radiale Lagerspiel gleicht Wärmedehnungen zwischen Innen- und Außenring im Betrieb aus, wenn Temperaturdifferenzen auftreten. Für Anwendungen im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad wirkt die C3-Lagerluft einem vorzeitigen Verspannen des Lagers entgegen. Zudem gleicht das vergrößerte Spiel feste Passungen auf der Welle oder im Gehäuse aus, ohne den leichten Lauf zu beeinträchtigen.
Das Lager hat einen Innendurchmesser von 95 mm, einen Außendurchmesser von 145 mm und eine schmale Breite von 16 mm. Diese Maße erlauben den Einbau bei begrenztem axialen Bauraum. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus und schließt bündig im Lagergehäuse ab.
Die Kennzeichnung C3 definiert eine über dem Standard liegende Radiallagerluft. Das interne Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen ist größer ausgeführt. Dies ist zweckmäßig, wenn betriebsbedingte Erwärmung oder feste Passungssitze die Lagerluft im eingebauten Zustand verringern, wodurch Verspannungen entgegengewirkt wird.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6. Der integrierte Käfig ist aus Stahlblech gefertigt. Diese Werkstoffkombination unterstützt die Formstabilität und mechanische Belastbarkeit über den gesamten zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad.
Da das Lager herstellerseitig weder Dicht- noch Deckscheiben besitzt, ist es ab Werk nicht mit Schmierfett befüllt. Die Schmierung erfolgt über das umgebende System, beispielsweise durch Ölumlauf oder eine gezielte Fettfüllung. Externe Gehäusedichtungen sind vorzusehen, um Verunreinigungen und Feuchtigkeit vom Lagerinneren fernzuhalten.
Die Angabe weist auf kombinierte Toleranzen hin: Das Lager besitzt eine Maßgenauigkeit nach P6, wodurch Bohrungs- und Außendurchmesser enger toleriert sind als in der Grundausführung. Die Laufgenauigkeit entspricht der normalen Toleranzklasse PN. Diese Einstufung unterstützt einen präzisen Sitz auf der Welle mit 95 mm Durchmesser.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad ausgelegt. Innerhalb dieses thermischen Fensters behalten Wälzkörper, Ringe aus 100Cr6 und der Stahlblechkäfig ihre mechanischen Eigenschaften. Bei der Auslegung der Schmierung ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel für die jeweiligen Betriebstemperaturen geeignet ist.
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