FAG
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Das Rillenkugellager 16040 -C5 von FAG bietet mit 200x310x34 mm eine offene Bauform mit stark vergrößerter C5-Lagerluft für thermisch hoch beanspruchte Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 16040 -C5 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager von FAG aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Es zeichnet sich durch seine schmale Bauweise bei großem Wellendurchmesser aus. Das offene Lager besitzt eine Bohrung von 200 mm, einen Außendurchmesser von 310 mm sowie eine Breite von 34 mm. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper zuverlässig auf den Laufbahnen. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich das Lager für vielseitige Industrieanwendungen.
Dieses einreihige Rillenkugellager nimmt vor allem radiale Belastungen auf und führt Wellen axial in beide Richtungen. Die Konstruktion kommt bevorzugt im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau zum Einsatz, wenn große Wellendurchmesser bei begrenztem radialem Bauraum gefordert sind. Durch den weiten Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad widersteht das Modell Umgebungen mit starker Hitzeeinwirkung. Die offene Ausführung erlaubt zudem eine kontinuierliche Versorgung mit externem Schmierstoff, beispielsweise über eine zentrale Öl- oder Fettschmierung.
Die Kennzeichnung C5 steht für eine sehr stark erhöhte Radiallagerluft, die über dem Standard liegt. Ein solches Radialspiel gleicht hohe Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring gezielt aus. Wenn sich die Welle im Betrieb stark erwärmt und ausdehnt, verringert sich das interne Spiel, ohne dass es zu einer schädlichen Verspannung kommt. Auch bei festen Passungssitzen auf Welle und Gehäuse trägt die C5-Ausführung dazu bei, ein Verklemmen der Wälzkörper zu vermeiden.
Mit einer Bohrung von 200 mm, einem Außendurchmesser von 310 mm und einer Breite von 34 mm bietet das Bauteil eine schlanke Bauform für große Wellen. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus, wodurch sich das Lager bündig in eine zylindrische Gehäusebohrung einpassen lässt.
C5 bezeichnet eine sehr stark vergrößerte Radiallagerluft im messkraftfreien Zustand, die über der Normalluft liegt. Dies trägt dazu bei, dass auch bei starken Wärmeausdehnungen der Welle oder bei strammen Passungssitzen ein freier Lauf der Kugeln erhalten bleibt und keine unzulässige innere Vorspannung entsteht.
Zwischen -30 und +200 Grad liegt der spezifizierte Einsatzbereich. Da Ringe und Wälzkörper aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt sind und ein Stahlblechkäfig verbaut ist, bleibt die Maßhaltigkeit auch bei erhöhten Betriebstemperaturen gewahrt. Bei der Schmierstoffauswahl ist darauf zu achten, dass Fett oder Öl für den gewählten Temperaturbereich freigegeben sind.
Ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt, gelangt Schmierstoff bei dieser Bauart ungehindert direkt an die Laufbahnen. Das Wälzlager lässt sich flexibel mit Öl oder Fett betreiben. Um das Eindringen von Schmutz oder Feuchtigkeit zu verhindern und Schmierstoffverluste zu vermeiden, ist eine bauseitige Abdichtung im Gehäusedeckel oder auf der Welle erforderlich.
Ein Stahlblechkäfig führt die Kugelreihe im Inneren des Wälzlagers. Dieser Käfigtyp zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei mechanischer Festigkeit aus. Er lässt Raum für den Schmierstofffluss und ist für den Betriebstemperaturbereich bis +200 Grad ausgelegt.
Gefertigt ist das Lager nach der Toleranzklasse P0, was den Angaben PN sowie ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die üblichen Anforderungen des industriellen Maschinenbaus an Rundlauf- und Maßgenauigkeit. Für die Montage empfiehlt sich eine sorgfältige Abstimmung der Lagersitze auf Welle und Gehäuse.
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