SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 3 | 122,30 € | 1.100,68 € |
Das stromisolierte Rillenkugellager 6222 M/C4VL0241 von SKF mit 110x200x38 mm Maßen schützt Wälzkörper und Laufbahnen vor elektrischem Stromdurchgang bis 1000 Volt.
Das einreihige Rillenkugellager 6222 M/C4VL0241 von SKF eignet sich für Industrieantriebe, bei denen elektrische Spannungen auftreten können. Ausgestattet mit einem massiven Messingkäfig und gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt dieses offene Lager radiale sowie axiale Kräfte auf. Durch die Beschichtung der Außenring-Mantelfläche ist die Ausführung VL0241 für den Schutz vor Stromdurchgang bis zu 1000 Volt ausgelegt. Damit bewährt sich das Bauteil gezielt in umrichtergesteuerten Motoren und elektrischen Maschinen.
Dieses Wälzlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo parasitäre Lagerströme herkömmliche Lagerungen beschädigen würden. Typische Anwendungsgebiete sind elektrische Antriebe mit variabler Drehzahlregelung. Bei der offenen Bauform wird das Schmiermittel über das umgebende Gehäuse zugeführt, das auch vor Verschmutzung schützt. Dank des Messingkäfigs widersteht die Einheit auch starken Schwingungen und raschen Beschleunigungen. Der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad erlaubt den Einsatz in thermisch beanspruchten Industrieumgebungen.
Bei der Konstruktion sind die thermischen Bedingungen der Lagerung zu berücksichtigen. Die Kennzeichnung C4 signalisiert eine stark vergrößerte Radiallagerluft. Dieser Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen gleicht betriebsbedingte Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse aus. Das Suffix VL0241 kennzeichnet eine Schicht auf dem Außenring, die als elektrische Isolierung bis 1000 Volt dient. Zusammen mit den Hauptabmessungen von 110 mm Bohrung, 200 mm Außendurchmesser und 38 mm Breite ermöglicht dies eine präzise Integration.
Mit einem Innendurchmesser von 110 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm sowie einer Breite von 38 mm entspricht das Lager den Normabmessungen. Der Außenring ist ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Diese Maße ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäuse und auf Wellen gemäß der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Eine isolierende Beschichtung auf den Außenflächen des Außenrings schützt vor Spannungsdurchschlägen bis 1000 Volt. In modernen Antrieben unterbricht die Schicht den Stromkreis zwischen Rotor und Gehäuse. Dies trägt dazu bei, schädliche Funkenerosion an Laufbahnen sowie Wälzkörpern wirksam zu verhindern.
Die Kennzeichnung C4 weist eine stark vergrößerte Radiallagerluft aus, um thermische Dehnungen bei höheren Betriebstemperaturen zwischen Innen- und Außenring auszugleichen. Zudem verringert das vergrößerte Radialspiel mögliche Verspannungen bei festen Passungssitzen auf der Welle.
Das Nachsetzzeichen M verweist auf einen massiven Messingkäfig zur Führung der Wälzkörper. Messing zeichnet sich durch hohe mechanische Belastbarkeit aus. Dadurch eignet sich dieses Wälzlager für Betriebszustände mit Schwingungen, wechselnden Belastungen oder raschen Drehzahländerungen.
Als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtscheiben erfolgt die Schmierstoffversorgung mit Fett oder Öl über das umgebende Lagergehäuse. Bei der Auswahl des Schmiermittels ist der Temperatureinsatzbereich von -20 bis +150 Grad zu berücksichtigen, um Mangelschmierung zu vermeiden.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Messingkäfig und die isolierende Beschichtung sind auf dieses thermische Einsatzfenster ausgelegt. Für den zuverlässigen Lauf ist ein temperaturstabiler Schmierstoff im Gehäuse erforderlich.
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