FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 203,54 € | 3.867,24 € |
| 3 | 407,08 € | 3.663,70 € |
Das Rillenkugellager 16068 -M von FAG bietet mit den Maßen 340x520x57 mm eine tragfähige Lagerung mit Messingkäfig für anspruchsvolle Großmaschinen.
Das Rillenkugellager 16068 -M ist ein offenes, einreihiges Großwälzlager für industrielle Konstruktionen mit anspruchsvollen Wellenabmessungen. FAG fertigt dieses Modell aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einem Bohrungsdurchmesser von 340 mm, einem Außendurchmesser von 520 mm und einer schmalen Baubreite von 57 mm. Die Bauart nimmt vorwiegend radiale Kräfte sowie beidseitige axiale Führungskräfte auf. Dank der offenen Bauweise eignet sich das Lager vor allem für öl- oder fettgeschmierte Baugruppen mit bauseitigem Gehäuseschutz.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Baugröße vor allem in Industrieanwendungen, bei denen groß dimensionierte Wellen geführt werden müssen. Die Konstruktion dient der Lagerung rotierender Wellen mit normaler Radiallagerluft und kontinuierlicher Schmierstoffversorgung. Da der Außenring weder über Flansche noch über Sicherungsnuten verfügt, lässt sich der Lagersitz direkt in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen. Der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad erlaubt den Einsatz in thermisch beanspruchten Industrieumgebungen.
Das Nachsetzzeichen -M weist auf einen massiven Messingkäfig hin, der die Wälzkörper führt. Messing zeichnet sich durch vorteilhafte Notlaufeigenschaften und hohe Widerstandskraft gegen Schwingungen sowie Stöße aus. Da dieses Bauteil als offene Ausführung gefertigt wird, erfolgen Schmierstoffversorgung und Dichtheit gegenüber Schmutzpartikeln über das umgebende Gehäuse. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1), wodurch das Lager gängige industrielle Genauigkeitsanforderungen erfüllt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 340 mm, einen Außendurchmesser von 520 mm sowie eine Breite von 57 mm auf. Diese Maße entsprechen einer schmalen Bauform für große Wellendurchmesser. Für den passgenauen Einbau benötigt die Konstruktion eine zylindrische Gehäusebohrung sowie einen exakt abgestimmten Wellensitz.
Das Kennzeichen -M steht für einen massiven Messingkäfig zur Führung der Kugeln. Messing widersteht mechanischen Schockbelastungen sowie Schwingungen und begünstigt ein stabiles Reibungsverhalten bei hohen Belastungen. Der Werkstoff trägt zu einer zuverlässigen Führung der Wälzkörper im laufenden Betrieb bei.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Messingkäfig bleiben in diesem Temperaturintervall formstabil. Für den dauerhaften Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, dessen Spezifikation für diesen Temperaturbereich und das Schmierverfahren freigegeben ist.
Da keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben vorhanden sind, gelangt Schmieröl oder Schmierfett direkt an die Laufbahnen. Die Schmierstoffversorgung muss über ein geschlossenes Gehäuse mit externen Dichtelementen erfolgen. Regelmäßige Schmierintervalle tragen dazu bei, Verunreinigungen fernzuhalten und metallischen Verschleiß an Laufbahn und Wälzkörpern zu minimieren.
Dieses Wälzlager ist mit normaler Radiallagerluft ausgeführt. Die Lagerluft beschreibt das radiale Spiel der Kugeln zwischen Innen- und Außenring im messkraftfreien Ausgangszustand. Das Standardspiel gleicht betriebsbedingte Erwärmungen aus, sofern übliche Passungen für Welle und Gehäuse ohne extremes Übermaß gewählt werden.
Als einreihiges Radialwälzlager nimmt dieses Bauteil primär Kräfte auf, die senkrecht zur Wellenachse wirken. Durch die tief eingearbeiteten Laufrillen im Innen- und Außenring kann es zusätzlich axiale Führungskräfte in beiden Richtungen übertragen. Überwiegend axiale Lasten sollten über gesonderte Lagerbauarten abgestützt werden.
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