SKF
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Das Rillenkugellager 6317 /C3 von SKF bietet mit den Maßen 85x180x41 mm und erhöhter C3-Lagerluft hohe Betriebssicherheit bei thermischen Belastungen.
Das Rillenkugellager 6317 /C3 ist als einreihiges Radial-Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen konstruiert. Mit einer Bohrung von 85 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm sowie einer Breite von 41 mm nimmt diese Ausführung vorrangig radiale Lasten und zusätzlich moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, erfolgt die Schmiermittelversorgung flexibel über das Maschinengehäuse mit Schmierfett oder Schmieröl.
Dieses Wälzlager kommt bevorzugt in industriellen Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen während des Betriebs spürbare Erwärmungen auftreten. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 fügt sich das Bauteil präzise in genormte Lagersitze ein. Der robuste Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig und hält den mechanischen Beanspruchungen im kontinuierlichen Betrieb zuverlässig stand.
Das Nachsetzzeichen C3 bezeichnet eine gegenüber der Normalausführung vergrößerte radiale Lagerluft. Erwärmen sich Welle und Innenring im Betrieb stärker als das umgebende Maschinengehäuse, kompensiert das zusätzliche Lagerspiel diese thermische Ausdehnung. Dies trägt wirksam dazu bei, Verspannungen und ein Klemmen der Wälzkörper zu verhindern. Der für dieses Bauteil spezifizierte Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Baubreite von 41 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, wodurch sich das Lager bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen lässt.
Das Nachsetzzeichen C3 steht für eine gegenüber der Standardausführung vergrößerte radiale Lagerluft. Diese Ausführung wird gewählt, wenn feste Passungen oder erhebliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring im Betrieb auftreten, damit das Wälzlager auch unter thermischer Belastung leichtgängig abrollt.
Offene Wälzlager besitzen herstellerseitig keine integrierten Dichtscheiben. Diese Konstruktion eignet sich für Maschinenumgebungen, in denen eine externe Gehäuseabdichtung vorhanden ist und Schmierstoffe wie Schmieröl oder Spezialfett direkt über das Gehäusesystem an die Laufbahnen herangeführt werden.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper sind aus temperaturfestem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt und bleiben im angegebenen Betriebsfenster formstabil.
Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Für die gleichmäßige Führung der Kugeln sorgt ein stabiler Stahlblechkäfig, der für typische Industrieanwendungen und mittlere bis höhere Drehzahlen ausgelegt ist.
Das Lager ist in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 gefertigt. Dies entspricht der industriellen Standardtoleranz für Radial-Wälzlager und ermöglicht eine verlässliche Maßhaltigkeit für gängige Wellen- und Gehäusepassungen im Maschinenbau.
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