ZEN
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Das Rillenkugellager 61876 -M bietet mit 380 mm Bohrung und schmalem Querschnitt eine platzsparende Lagerung für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 61876 -M ist ein einreihiges Wälzlager in offener Ausführung mit den Abmessungen 380 x 480 x 46 mm. Die Konstruktion aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 kombiniert einen großen Wellendurchmesser mit einem geringen radialen Bauraum. Das Lager stammt von ZEN und verfügt über einen stabilen Messingkäfig. Durch die Auslegung nimmt das Rillenkugellager radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Die Komponente lässt sich in bestehende Schmiersysteme industrieller Anlagen integrieren.
Dieses einreihige Rillenkugellager bewährt sich im Maschinenbau, wenn große Wellendurchmesser bei begrenztem radialem Einbauraum gelagert werden. Die Auslegung eignet sich für industrielle Lagerungen mit gleichmäßiger radialer und moderater axialer Belastung. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtscheiben handelt, lässt es sich über ein Gehäuseschmiersystem mit Öl oder Fett versorgen. Der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad deckt dabei beanspruchte Industrieumgebungen ab.
Das Nachsetzzeichen -M kennzeichnet den massiven Messingkäfig, der die Wälzkörper führt. Messing zeichnet sich durch gute Notlaufeigenschaften und mechanische Festigkeit aus. Diese Käfigausführung ist für den Betrieb unter Vibrationen und Stoßbelastungen ausgelegt. Die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 deckt übliche industrielle Genauigkeitsanforderungen ab. Bei der Konstruktion ist zu berücksichtigen, dass die offene Bauform eine externe Gehäusedichtung verlangt, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.
Mit einem Innendurchmesser von 380 mm, einem Außendurchmesser von 480 mm und einer Breite von 46 mm zählt dieses Modell zu den Großlagern mit schmalem Querschnitt. Dieses Maßverhältnis ermöglicht kompakte Gehäusekonstruktionen bei gleichzeitig großem Wellendurchmesser im industriellen Anlagenbau.
Ein massiver Messingkäfig führt die Wälzkörper bei Ausführungen mit dem Kennzeichen -M. Dieser Werkstoff bietet eine hohe Festigkeit und dämpft Schwingungen ab. Dadurch eignet sich das Lager für Einsatzbereiche mit mechanischer Dauerbeanspruchung oder höheren Betriebstemperaturen bis +150 Grad.
Ohne integrierte Dichtungen ermöglicht die offene Ausführung eine direkte Schmiermittelzufuhr über das umgebende Gehäuse. Das Rillenkugellager lässt sich sowohl mit Schmierfett als auch mit Schmieröl betreiben. Für den Betrieb ist eine geeignete externe Abdichtung der Gehäusekonstruktion erforderlich, um Schmierstoffverluste und Verunreinigungen zu vermeiden.
Zwischen -20 und +150 Grad Celsius liegt der zulässige Betriebstemperaturbereich für dieses Wälzlager. Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 bleibt innerhalb dieser Grenzen formstabil. Der eingesetzte Gehäuseschmierstoff sollte auf diese Betriebstemperaturen abgestimmt sein, um einen gleichmäßigen Schmierfilm zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen zu unterstützen.
Ausgeführt mit normaler Radiallagerluft, ist das Bauteil auf standardmäßige Passungsverhältnisse und typische Betriebstemperaturen ausgelegt. Die Lagerluft beschreibt das radiale Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im unbelasteten Zustand vor dem Einbau. Bei üblichen Gehäuse- und Wellentoleranzen bleibt im Betrieb ein reibungsarmer Lauf erhalten.
Mit der Toleranzklasse P0/PN, die im internationalen Standard ABEC 1 entspricht, erfüllt das Wälzlager die reguläre Normaltoleranz. Diese Genauigkeit deckt die Anforderungen im Großmaschinenbau hinsichtlich Rundlaufgenauigkeit und Maßhaltigkeit ab. Spezifische Sondertoleranzen sind für den regulären Einbau in der Regel nicht erforderlich.
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