FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,63 € | 106,97 € |
| 20 | 11,26 € | 101,34 € |
Das Rillenkugellager 6024 von FAG mit den Maßen 120x180x28 mm nimmt radiale sowie axiale Belastungen in offenen Industrieanwendungen auf.
Das Rillenkugellager 6024 ist ein einreihiges Radialkugellager mit einer Bohrung von 120 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm und einer Breite von 28 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, dient diese Bauform der kombinierten Aufnahme von Radial- und Axialkräften. Der Hersteller FAG fertigt das Modell in der Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) und stattet es mit einem stabilen Stahlblechkäfig aus. Als offenes Lager eignet es sich für geschmierte Bauräume im Maschinen- und Anlagenbau.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen das Rillenkugellager 6024 vor allem in Baugruppen, die mit Öl oder externem Fett geschmiert werden. Typische Einsatzorte finden sich in Industrieantrieben, Wellenlagerungen und geschlossenen Gehäusen des Maschinenbaus. Da das Lager beidseitig offen bleibt, zirkuliert das Schmiermittel ungehindert zwischen den Laufbahnen und Wälzkörpern. Dies unterstützt die Wärmeabfuhr bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen. Bei einem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ist das Bauteil für thermisch beanspruchte Industrieumgebungen ausgelegt.
Bei der Auslegung der Lagerstelle spielt die Umgebungsabdichtung eine zentrale Rolle. Da das Rillenkugellager 6024 ab Werk über keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben verfügt, müssen Gehäusedichtungen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit verhindern. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper mit geringem Eigengewicht und hält die Reibung niedrig. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft eignet sich diese Variante für Standardanwendungen mit definierten Wellenpassungen, bei denen keine extremen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Mit einer Bohrung von 120 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm sowie einer Gesamtbreite von 28 mm entspricht das Lager gängigen Standardmaßen. Diese Abmessungen erleichtern den direkten Austausch bei Reparaturen und ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in vorbereiteten Lagergehäusen.
Ohne werkseitige Dichtscheiben ausgeführt, ermöglicht diese Konstruktion den freien Schmierstoffdurchfluss in geschlossenen Gehäusesystemen. Dadurch lässt sich das Wälzlager flexibel über Ölumlaufschmierungen oder Fettkammern versorgen. Gleichzeitig entfällt der Reibungswiderstand berührender Dichtlippen, was die Laufeigenschaften positiv beeinflusst.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad. Die Kombination aus formstabilem Wälzlagerstahl 100Cr6 und dem Stahlblechkäfig behält in diesem Fenster ihre geometrische Maßhaltigkeit. Für den dauerhaften Betrieb muss der gewählte Schmierstoff auf diesen Temperaturbereich abgestimmt sein.
Mit normaler Radiallagerluft verfügt das Bauteil über das werkseitig definierte Standardspiel zwischen Innenring, Außenring und Wälzkörpern. Diese Auslegung ist für übliche Passungskombinationen und Betriebstemperaturen ohne starke thermische Dehnungen konzipiert, sodass das Lager im Betrieb weder klemmt noch übermäßiges Spiel aufweist.
Durch die präzise Führung der Wälzkörper hält der Stahlblechkäfig den Kugelabstand gleichmäßig und verhindert Berührungen im Lauf. Das Material zeichnet sich durch Festigkeit bei geringer Eigenmasse aus. Zudem widersteht Stahlblech marktüblichen Schmierstoffen auf Mineral- oder Synthetikölbasis bis zu einer Temperatur von +150 Grad.
Gefertigt in der Standardtoleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1), erfüllt das Lager definierte Vorgaben bezüglich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Diese Genauigkeitsklasse deckt die Anforderungen an Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf für den Großteil industrieller Anwendungen zuverlässig ab.
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