SKF
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Das Rillenkugellager 6316 /C3VL0241 von SKF bietet mit 80x170x39 mm Schutz vor Stromdurchgang bis 1000 Volt und erhöhte C3-Lagerluft.
Das Rillenkugellager 6316 /C3VL0241 ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für elektrische Antriebe. Die elektrisch isolierende Beschichtung auf den Außenflächen des Außenrings schützt das Lagergefüge vor schädigendem Stromdurchgang bis 1000 Volt. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig nimmt diese offene Ausführung vorwiegend Radialbelastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius.
Dieses Speziallager findet bevorzugt in elektrischen Maschinen Verwendung, bei denen vagabundierende Ströme über die Lagerung abfließen können. Durch die Isolierschicht am Außenring soll das Auftreten von Funkenerosion und Schmierstoffschäden vermieden werden. Die offene Bauform erlaubt dabei die direkte Schmierung über das jeweilige Maschinengehäuse mit Schmieröl oder Schmierfett.
Die Kennzeichnung VL0241 steht für eine isolierende Beschichtung des Außenrings gegen Durchschläge bis 1000 Volt. Gleichzeitig dient die vergrößerte Radiallagerluft C3 dem Ausgleich betriebsbedingter Erwärmungen und thermischer Ausdehnungen zwischen Welle und Gehäuse. Bei der Konstruktion ist auf eine sachgerechte Gehäusepassung sowie eine wirksame externe Gehäuseabdichtung zu achten.
Die Kennzeichnung VL0241 verweist auf eine elektrisch isolierende Beschichtung auf den Außenflächen des Außenrings. Diese Ausführung schützt vor Schäden durch elektrische Spannungen bis 1000 Volt und beugt Kraterbildung in den Laufbahnen sowie vorzeitiger Schmierstoffalterung vor.
Mit einem Innendurchmesser von 80 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm und einer Breite von 39 mm entspricht das Lager der Standardreihe 6316. Es ist in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 gefertigt und ohne Flansch oder Nut am Außenring ausgeführt.
Die Einstufung C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft. In elektrischen Maschinen erwärmt sich die Innenringseite im Betrieb häufig stärker als der Außenring. Die vergrößerte Lagerluft gleicht dieses thermische Gefälle aus und mindert das Risiko mechanischer Verspannungen.
Da die offene Ausführung keine werkseitigen Dichtungen besitzt, erfolgt die Schmierung betriebsseitig mit Fett oder Öl über das Maschinengehäuse. Um Schmutzeintrag und Schmierstoffaustritt zu vermeiden, sind externe Dichtungselemente wie Wellendichtringe an der Gehäusekonstruktion vorzusehen.
Der zulässige Temperaturbereich für das Rillenkugellager liegt spezifikationsgemäß zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Die Komponenten aus Wälzlagerstahl 100Cr6, der Stahlblechkäfig sowie die Außenringbeschichtung sind auf dieses Betriebsfenster abgestimmt.
Die Ringe sowie die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Der Kugelkäfig ist als robuster Stahlblechkäfig ausgeführt. Ergänzt wird die Konstruktion durch die isolierende Beschichtung auf den Außenflächen des Außenrings für Spannungen bis 1000 Volt.
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