FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 14,95 € | 284,11 € |
| 5 | 29,90 € | 269,16 € |
Das Rillenkugellager 6322 von FAG bietet mit 110 mm Bohrung und 240 mm Außendurchmesser eine offene Bauform für Industrieanwendungen mit Radiallasten.
Das einreihige Rillenkugellager 6322 von FAG nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), bietet dieses Wälzlager eine hohe Formstabilität. Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 240 mm und einer Breite von 50 mm entspricht die Ausführung der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Konstruktionen im allgemeinen Maschinenbau nutzen diese Ausführung für gelagerte Wellen mit 110 mm Durchmesser bei kombinierten Belastungen.
Dieses Wälzlager ist für den Einsatz bei vorwiegend radialen Lasten auf Wellen mit 110 mm Durchmesser konzipiert. Da es sich um ein offenes Lager handelt, läuft es direkt im Schmierkreislauf der Maschine oder wird über ein Gehäuse mit Fett oder Öl versorgt. Die Konstruktion deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ab. Dadurch ist das Bauteil für entsprechende thermische Betriebsbedingungen im industriellen Umfeld ausgelegt.
Bei der offenen Bauart ohne integrierte Dichtscheiben ist eine externe Abdichtung der Lagerstelle erforderlich. Diese Bauform erlaubt den ungehinderten Austausch von Schmierstoffen und erzeugt kein Reibungsmoment durch schleifende Dichtelemente. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand. Mit normaler Radiallagerluft gefertigt, verlangt das Bauteil abgestimmte Passungen auf Welle und Gehäusebohrung, damit das Betriebsspiel im Betrieb erhalten bleibt.
Mit einem Innendurchmesser von 110 mm, einem Außendurchmesser von 240 mm und einer Breite von 50 mm verfügt dieses Lager über standardisierte Industrieabmessungen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese Maße ermöglichen den Einbau auf entsprechenden Wellen und in Gehäusebohrungen nach üblichen Toleranzen.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Die Wälzkörper und Laufbahnen liegen frei, weshalb das Schmiermittel von außen zugeführt werden muss. Konstruktionen nutzen diesen Typ vorzugsweise in geschlossenen Gehäusen mit eigenem Schmierkreislauf oder sehen externe Dichtungen vor, um das Lager vor Verunreinigungen zu schützen.
Die zulässige Betriebstemperatur dieses Lagers reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig behalten innerhalb dieser Spanne ihre Funktion. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel ebenfalls für die auftretenden Betriebstemperaturen freigegeben ist.
Der Käfig aus Stahlblech führt die Wälzkörper gleichmäßig zwischen Innen- und Außenring. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei hoher mechanischer Stabilität aus. Gegenüber Kunststoffkäfigen widersteht die Blechausführung Betriebstemperaturen bis +150 Grad Celsius und zeigt sich unempfindlich gegenüber gängigen mineralischen sowie synthetischen Schmierölen.
Diese Einstufung nach P0 (auch als Normaltoleranz PN bezeichnet) entspricht im angloamerikanischen Raum der Klasse ABEC 1. Sie definiert die standardisierten Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten für Wälzlager nach geltenden Normen. Diese Genauigkeit deckt die Anforderungen vieler industrieller Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau ab.
Diese Spezifikation kennzeichnet das herstellungsbedingte Radialspiel im Neuzustand ohne zusätzliche Spielvergrößerung. Beim Fügen des Innenrings auf die Welle verringert sich dieses Spiel durch Materialaufweitung. Bei normalen Betriebstemperaturen und abgestimmten Passungsverhältnissen bleibt ein betriebsfähiges Spiel für die Drehbewegung erhalten.
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