SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,39 € | 64,39 € |
| 30 | 6,78 € | 61,00 € |
Das Rillenkugellager 307 NR von SKF ermöglicht mit 35 mm Bohrung und Sprengring im Außenring eine platzsparende axiale Fixierung im Lagergehäuse.
Das Rillenkugellager 307 NR ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Abmessungen 35x80x21 mm. SKF fertigt diese Ausführung mit normaler Radiallagerluft und einem Stahlblechkäfig. Durch die offene Bauform binden Sie das Wälzlager direkt in bestehende Schmierkreisläufe ein. Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Variante bevorzugt dort, wo hohe radiale Tragfähigkeit mit einer unkomplizierten axialen Sicherung kombiniert werden soll.
Dieses Wälzlager eignet sich für Konstruktionen, bei denen Axialkräfte über den Außenring abgestützt und Bauraum eingespart werden sollen. Durch den Sprengring entfallen aufwendige Gehäuseschultern oder separate Deckelkonstruktionen. Die Ausführung mit Einfüllnuten nimmt hohe Radialkräfte auf, erfordert jedoch eine Beachtung der axialen Lastrichtung im Betrieb.
Die Ausführung nimmt Wellen mit 35 mm Durchmesser auf und positioniert diese axial im Gehäuse. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad.
Bei der Gehäusekonstruktion stimmen Sie die aufnehmende Nut exakt auf die Abmessungen des Sprengrings ab. Da es sich um ein offenes Lager handelt, erfordert die Lagerstelle eine externe Schmierung mit Öl oder Fett. Achten Sie bei der Passungsauswahl auf die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Schützen Sie die Lagerstelle vor dem Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit, da das Lager keine integrierten Dichtungen besitzt.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm sowie eine Breite von 21 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf Wellen mit 35 mm Sitz. Berücksichtigen Sie bei der Gehäuseauslegung zusätzlich den radialen Überstand des montierten Sprengrings am Außenring.
Das Kürzel NR kennzeichnet eine Ringnut im Außenring inklusive passendem Sprengring. Dieser Ring dient der formschlüssigen axialen Fixierung des Lagers direkt in der Gehäusebohrung. Dadurch können Sie auf gehäuseseitige Anschlagschultern verzichten, was die mechanische Bearbeitung des Maschinengehäuses vereinfacht und axialen Bauraum einspart.
Einfüllnuten ermöglichen das Einbringen zusätzlicher Wälzkörper zwischen Innen- und Außenring. Durch die höhere Kugelanzahl steigt die radiale Belastbarkeit gegenüber Ausführungen ohne Füllnut. Allerdings begrenzt diese Bauform die axial übertragbaren Kräfte, da Wälzkörper im Betrieb nicht über die Nutkanten der Laufbahn abrollen sollten.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine werkseitigen Dicht- oder Deckscheiben. Sie versorgen das Lager im Betrieb über eine externe Öl- oder Fettschmierung. Zudem erfordert die offene Bauweise separate Dichtelemente im Gehäuse, um das Austreten des Schmiermittels sowie das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Ringe und Wälzkörper aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Bereich ihre Formstabilität. Stimmen Sie bei höheren Betriebstemperaturen die Schmierstoffauswahl auf die thermische Belastung ab.
Dieses Rillenkugellager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Das werkseitige Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen deckt typische Standardanwendungen im Maschinenbau ab. Bei regulären Passungen auf Welle und Gehäuse bleibt nach dem Einpressen das erforderliche Betriebsspiel für einen ruhigen Lauf erhalten.
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