SKF
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Das Rillenkugellager W6007 -2RS1 von SKF aus nichtrostendem Stahl bietet beidseitigen Dichtungsschutz bei kompakten Abmessungen von 35x62x14 mm.
Das einreihige Rillenkugellager W6007 -2RS1 besteht aus nichtrostendem Stahl und eignet sich für anspruchsvolle Betriebsumgebungen mit Feuchtigkeitseinfluss. Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper sind aus Edelstahl gefertigt. Die Ausführung von SKF besitzt eine 35 mm Bohrung, einen Außendurchmesser von 62 mm sowie eine Breite von 14 mm. Dank der normalen Radiallagerluft und der standardmäßigen Toleranzklasse P0/PN lässt sich dieses Wälzlager vielseitig in rotierenden Wellenbaugruppen montieren.
Konstruktionen in feuchter oder chemisch leicht beanspruchter Umgebung verlangen widerstandsfähige Werkstoffe. Durch den nichtrostenden Stahl widersteht das Lager Korrosion, während die beidseitig schleifenden Dichtungen das Lagerinnere vor Schmutzpartikeln oder Spritzwasser abschirmen. Typische Einsatzfelder finden sich in korrosionsgefährdeten Baugruppen, Feuchtbereichen oder Umgebungen mit regelmäßigem Spritzwasserkontakt. Der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad deckt dabei gängige thermische Betriebsbedingungen in industriellen Antrieben ab.
Die Kennzeichnung 2RS1 steht für beidseitig angebrachte, schleifende Dichtlippen. Diese Dichtungsvariante schützt das Innere des Lagers vor festen Verunreinigungen und Feuchtigkeit, erzeugt jedoch im Vergleich zu berührungslosen Deckscheiben etwas mehr Reibung. Bei der Auslegung rotierender Einheiten sollten Sie diesen Reibungswert gegenüber der Schutzwirkung abwägen. In Verbindung mit dem geführten Stahlblechkäfig und dem zylindrischen Außenring ohne Nut lässt sich die Einheit passgenau in Gehäuse mit Standardtoleranz einfügen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm und eine Breite von 14 mm auf. Diese Maße entsprechen den genormten Kennwerten einreihiger Rillenkugellager dieser Baugröße. Der zylindrische Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus und fügt sich direkt in zylindrische Gehäusebohrungen ein.
Das Nachsetzzeichen 2RS1 verweist auf beidseitig angebrachte Berührungsdichtungen. Die Dichtlippen liegen schleifend an der Anlauffläche des Innenrings an. Dadurch halten sie feste Partikel und Feuchtigkeit wirksam vom Wälzkörpersatz fern und tragen zur Bewahrung der Schmierstofffüllung bei.
Sowohl die Ringe als auch die Wälzkörper bestehen aus nichtrostendem Stahl. Dieser Werkstoff widersteht Korrosion bei Kontakt mit Wasser, hoher Luftfeuchtigkeit oder milden Reinigungsmedien. Überall dort, wo herkömmlicher Wälzlagerstahl Rost ansetzen würde, behalten diese korrosionsbeständigen Lager ihre strukturelle Oberflächengüte und Funktionsfähigkeit.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzwerte bleiben der Stahlblechkäfig und das Material der schleifenden Dichtungen formstabil und funktionsfähig. Beim Einsatz unter extremen thermischen Bedingungen sollten Sie stets prüfen, ob die Betriebstemperatur diesen Rahmen nicht überschreitet.
P0 beziehungsweise ABEC 1 bezeichnet die normale Toleranzklasse für Wälzlager nach Standardnormung. Sie definiert Vorgaben für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit der Lagerringe. Für die überwiegende Mehrheit allgemeiner Maschinenbauanwendungen bietet diese Genauigkeitsstufe ein ausgewogenes Zusammenspiel mit gefertigten Wellen und Gehäusesitzen.
In dieser Ausführung führt ein Stahlblechkäfig die Kugeln gleichmäßig auf ihrer Umlaufbahn. Der Käfig verhindert die Berührung benachbarter Wälzkörper und hält die Reibung im Lager gering. Die leichte Blechkonstruktion spart Eigenmasse und harmoniert mit dem weiten Betriebstemperaturbereich des Wälzlagers.
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