SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 7,96 € | 151,28 € |
| 20 | 15,92 € | 143,32 € |
Das Rillenkugellager 6317 /C4 von SKF bietet mit 85x180x41 mm und vergrößerter Lagerluft C4 stabilen Lauf bei thermischen Ausdehnungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6317 /C4 von SKF nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie axiale Führungskräfte in beide Richtungen auf. Mit den Abmessungen 85 mm Bohrung, 180 mm Außendurchmesser und 41 mm Breite entspricht das Wälzlager der Toleranzklasse P0 (ABEC 1). Aus Standard-Wälzlagerstahl gefertigt, verfügt diese Ausführung über einen stabilen Stahlblechkäfig. Durch die Bauweise ohne Flansch am zylindrischen Außenring lässt sich die Lagereinheit direkt in passende Gehäusebohrungen einbauen.
Dieses einreihige Lager eignet sich für Maschinenbau- und Industrieanwendungen, bei denen im Betrieb hohe Temperaturen oder merkliche Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich in Industrieantrieben und Getrieben mit hoher thermischer Belastung. Durch den Betriebsbereich von -20 bis +150 Grad widersteht die Konstruktion diesen Beanspruchungen. Da es sich um ein offenes Lager handelt, führen Sie Schmiermittel bedarfsgerecht über das Gehäuse zu.
Die Lagerluft C4 liegt über dem normalen Betriebsspiel und über der Klasse C3. Sie gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen aus, wenn sich die Welle stärker erwärmt als das Lagergehäuse. Ebenso kompensiert die vergrößerte Lagerluft ein Einengen der Laufbahnen bei festen Presspassungen. Ohne dieses zusätzliche Spiel könnte sich das Lager im Betrieb verspannen, was Reibung und Verschleiß steigert. Da das Lager offen konstruiert ist, übernehmen externe Dichtungen im Gehäuse den Schutz vor Schmutzpartikeln.
Das Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Breite von 41 mm. Der Außenring ist zylindrisch ohne Nut gefertigt. Durch diese Dimensionen eignet sich das Bauteil für mittelgroße bis schwere Wellenlagerungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Das Kennzeichen C4 bezeichnet eine stark vergrößerte radiale Lagerluft. Dieser Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen liegt über der Standardluft sowie über der Klasse C3. Er beugt einem Klemmen der Wälzkörper vor, wenn sich der Innenring durch starke Erwärmung oder feste Passungssitze ausdehnt.
Die Lagerausführung ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl mit Stahlblechkäfig bleibt das Bauteil in diesem Fenster formstabil. Für den Betrieb im jeweiligen Temperaturbereich stimmen Sie das Schmiermittel im Gehäuse passend auf die Umgebungsbedingungen ab.
Offene Rillenkugellager besitzen ab Werk keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Diese Konstruktion ermöglicht eine freie Zirkulation von Schmierstoffen im Gehäuse und vereinfacht den Schmierstoffwechsel bei regelmäßiger Wartung. Allerdings erfordert die offene Variante eine externe Gehäuseabdichtung, um das Eindringen von Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit zu vermeiden.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Für die gleichmäßige Führung der Kugeln sorgt ein formstabiler Stahlblechkäfig. Diese Werkstoffkombination bietet eine hohe Formstabilität und Ermüdungsfestigkeit bei dynamischer Beanspruchung in industriellen Anlagen.
Das Rillenkugellager ist nach der Normaltoleranz P0 gefertigt, was den Bezeichnungen PN sowie ABEC 1 entspricht. Diese gängige Genauigkeitsklasse genügt für die überwiegende Zahl industrieller Anwendungen im Maschinenbau und ermöglicht einen passgenauen Sitz auf zylindrischen Wellen sowie in Gehäusebohrungen.
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