ZEN
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Das Rillenkugellager 61919 von ZEN bietet mit 95x130x18 mm kompakte Abmessungen aus 100Cr6-Wälzlagerstahl für platzsparende Konstruktionen.
Das einreihige Rillenkugellager 61919 ist als offenes Wälzlager für Anwendungen konzipiert, die einen großen Wellendurchmesser bei geringem radialem Bauraum erfordern. Mit einem Innendurchmesser von 95 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und einer schmalen Breite von 18 mm gehört diese Bauform zu den besonders platzsparenden Lagern. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, nimmt das Bauteil vorwiegend radiale Belastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf.
Konstrukteure nutzen das Rillenkugellager 61919 vor allem in Baugruppen mit schlankem Gehäusequerschnitt und Hohlwellen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben sowie in Vorrichtungen, bei denen geringes Gewicht und kompakte Außenabmessungen zählen. Da das Lager keine integrierten Dichtungen besitzt, läuft es mit minimalem Reibungswiderstand. Der Einsatz empfiehlt sich in geschlossenen Baugruppen, bei denen ein vorhandener Schmierölkreislauf oder eine Gehäuseabdichtung das Eindringen von Schmutzpartikeln verhindert.
Die offene Bauart ermöglicht eine direkte Versorgung der Wälzkörper mit Schmierstoff aus dem umgebenden System. Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig und erlaubt Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad. Das Modell besitzt eine normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0 (ABEC 1), wodurch es gängigen Standards im Maschinenbau entspricht. Achten Sie bei der Konstruktion auf eine saubere Einbauumgebung und eine zuverlässige externe Abdichtung, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 95 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm sowie eine Breite von 18 mm. Durch den geringen Querschnitt eignet sich diese Bauform für Maschinenkonstruktionen, bei denen der Einbauraum im Gehäuse begrenzt ist, die Welle jedoch einen vergleichsweise großen Durchmesser aufweist.
Als offenes Wälzlager verzichtet diese Variante auf schleifende Deck- oder Dichtscheiben, was den Reibungswiderstand gering hält. Es lässt sich direkt über das Gehäuse mit Öl oder Fett schmieren. Für den zuverlässigen Betrieb ist jedoch eine saubere Umgebung oder eine externe Dichtung am Gehäuse erforderlich, damit keine Fremdkörper eindringen.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Lagerspiel ohne zusätzliche Kennzeichnung wie C3. Sie beschreibt das radiale Bewegungsspiel der Wälzkörper zwischen Innen- und Außenring im nicht eingebauten Zustand. Diese Ausführung ist für normale Betriebstemperaturen und übliche Passungsverhältnisse ausgelegt, bei denen keine extreme Wärmeausdehnung der Welle zu erwarten ist.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Hitzebeständigkeit wird durch den hitzeunempfindlichen Stahlblechkäfig und den gehärteten Wälzlagerstahl 100Cr6 gestützt. Bei Betriebstemperaturen nahe der oberen Grenze ist darauf zu achten, dass das verwendete Schmiermittel für diese thermische Belastung geeignet bleibt.
Das Bauteil ist nach Toleranzklasse P0 gefertigt, was der Normklasse PN sowie ABEC 1 entspricht. Dies definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für Außenring, Bohrung und Breite. Die Genauigkeit reicht für die meisten Standardanwendungen in der industriellen Antriebstechnik und im Maschinenbau vollkommen aus.
Sowohl die Laufringe als auch die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser durchgehärtete Chromstahl bietet eine hohe Verschleißfestigkeit und hält den wechselnden Kontaktspannungen im Wälzkontakt stand. Zur Führung der rollenden Elemente dient ein leichter Stahlblechkäfig, der ebenfalls für mechanische Beanspruchung ausgelegt ist.
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