SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 38,50 € | 731,53 € |
| 3 | 77,00 € | 693,03 € |
Das Rillenkugellager 6330 /C3 von SKF ist mit den Maßen 150x320x65 mm und vergrößerter C3-Lagerluft für hohe Radialkräfte ausgelegt.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6330 /C3 nimmt vorrangig hohe Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), zeichnet sich das offene Wälzlager durch Formstabilität und Tragfähigkeit aus. Mit einer 150 mm Bohrung, 320 mm Außendurchmesser und 65 mm Breite eignet sich die Ausführung für großdimensionierte Wellen im industriellen Maschinen- und Anlagenbau.
Schwere Industrieantriebe und großdimensionierte Lagerungen mit hohen Radialbelastungen bilden typische Einsatzbereiche für diese Lagergröße. Konstruktionen mit festen Passungen oder nennenswerter Betriebserwärmung profitieren von der offenen Bauform in Kombination mit dem robusten Stahlblechkäfig. Da die Wälzkörper ungehindert vom Schmierstoff umspült werden, lässt sich das Lager wirksam in bestehende Ölkreisläufe einbinden oder im Gehäuse gezielt mit Fett versorgen.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine im Auslieferungszustand leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft PN. Werden Innen- oder Außenring mit festem Übermaß montiert, dehnt sich der Innenring aus oder der Außenring schnürt sich ein. Zudem erzeugen Betriebstemperaturen im Bereich von -20 bis +150 Grad häufig ein thermisches Gefälle zwischen Welle und Gehäuse. Die C3-Lagerluft gleicht diese Verengungen aus und trägt dazu bei, ein Verspannen der Bauteile zu vermeiden.
Mit einem Innendurchmesser von 150 mm, einem Außendurchmesser von 320 mm und einer Breite von 65 mm entspricht das Lager den Vorgaben schwerer Industrieanwendungen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verfügt weder über Flansch noch über eine Ringnut.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine größere Radialluft als bei der Standardausführung. Dieses vergrößerte Radialspiel trägt dazu bei, dass das Wälzlager auch nach dem Aufpressen auf die Welle oder bei wärmebedingter Ausdehnung im Betrieb frei läuft, ohne dass unzulässiger Druck auf die Wälzkörper entsteht.
Als offenes Lager besitzt das Produkt keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Dadurch entsteht keine zusätzliche Reibung durch berührende Dichtlippen. Schmierstoffe gelangen ungehindert an Laufbahnen und Kugeln, weshalb sich diese Variante vor allem für ölgeschmierte Systeme oder Gehäuse mit externen Dichtungen anbietet.
Die zulässige Betriebstemperatur dieses Modells liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig und das Material 100Cr6 bleiben innerhalb dieser Spanne maßstabil. Für den Einsatz ist ein geeigneter Schmierstoff zu wählen, der diese thermischen Anforderungen erfüllt.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse Normal, auch bezeichnet als P0, PN oder ABEC 1. Diese Standardgenauigkeit deckt die Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus sowie schwerer Industrieantriebe ab, sofern keine besonderen Rundlauf- oder Hochpräzisionsvorgaben an die Lagerstelle gestellt werden.
Der Käfig aus gepresstem Stahlblech führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Er verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander und verringert Reibung sowie Wärmeentwicklung. Zudem zeichnet sich der Blechkäfig durch geringes Eigengewicht und unempfindliches Verhalten gegenüber üblichen Schmierölen und Schmierfetten aus.
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