ZEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das offene Rillenkugellager 6000 von ZEN bietet mit den kompakten Maßen 10x26x8 mm verlässliche Laufeigenschaften für vielseitige Radialbelastungen.
Das Rillenkugellager 6000 ist ein kompaktes, einreihiges Radialkugellager nach genormten Standardmaßen. Durch seine tiefe Laufrillengeometrie nimmt dieses Bauteil vor allem radiale Kräfte auf, führt Wellen aber auch bei moderaten axialen Belastungen in beiden Richtungen stabil. Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht einen leichten Lauf mit geringem Reibungswiderstand. Gefertigt wird das Lager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6.
Konstrukteure und Instandhalter greifen zum Rillenkugellager 6000, wenn präzise Drehbewegungen auf 10-mm-Wellen bei beengten Einbauverhältnissen gefragt sind. Typische Einsatzbereiche finden sich in kompakten Baugruppen mit vorwiegend radialer Krafteinleitung. Da das Lager offen ausgeführt ist, eignet es sich primär für saubere, geschlossene Gehäuse. Dort lässt es sich direkt über einen vorhandenen Schmierkreislauf oder eine bauseitige Fettversorgung versorgen.
Die offene Bauart des Wälzlagers erlaubt einen ungehinderten Schmiermittelaustausch im Gehäuse, wodurch sich der Schmierstoff exakt auf die Betriebsbedingungen abstimmen lässt. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und hält mechanischen Belastungen stand. Das Lager besitzt die Toleranzklasse P0 (ABEC 1) sowie eine normale Radiallagerluft für Standardanwendungen im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Mit einer Innenbohrung von 10 mm, einem Außendurchmesser von 26 mm und einer Gesamtbreite von 8 mm entspricht die Bauform standardisierten Abmessungen. Diese Werte ermöglichen den direkten Austausch in bestehenden Baugruppen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder einen Flansch noch eine Nut.
Offene Wälzlager verzichten auf schleifende Dichtscheiben, wodurch im laufenden Betrieb weniger Reibungswärme entsteht als bei berührenden Dichtungen. Das Lager erfordert eine saubere Einbauumgebung im Gehäuse sowie eine externe Schmierstoffversorgung über Öl oder Fett, da werksseitig keine Schmierstofffüllung integriert ist.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das herstellungsbedingte Radialspiel der Wälzkörper zwischen den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie ist auf übliche Wellen- und Gehäusepassungen abgestimmt. Nach dem Aufpressen der Ringe verringert sich das Radialspiel auf das für den Betrieb vorgesehene Maß.
Der spezifizierte Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Die Ringe, Wälzkörper und der Stahlblechkäfig bleiben innerhalb dieser Grenzen formstabil. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist darauf zu achten, dass das externe Schmiermittel für die geplante Betriebstemperatur geeignet ist.
Lagerringe und Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff widersteht zyklischen Wälzbeanspruchungen und Verschleiß. Eine Stromisolierung ist bei diesem Modell nicht integriert, weshalb das Lager elektrisch leitfähig bleibt.
Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und hält sie auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Dieser Käfigtyp besitzt ein geringes Eigengewicht und beansprucht im Lagerinneren wenig Bauraum, wodurch ausreichend Freiraum für den Schmierstoffumlauf verbleibt.
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