SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 190,58 € | 3.620,93 € |
| 3 | 381,15 € | 3.430,36 € |
Das Rillenkugellager 16060 MA von SKF bietet mit 300 mm Bohrung und außenbordgeführtem Messingkäfig eine stabile Lagerung für hohe Radiallasten in Großmaschinen.
Das Rillenkugellager 16060 MA von SKF ist ein einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einem Innendurchmesser von 300 mm, einem Außendurchmesser von 460 mm sowie einer Breite von 50 mm nimmt diese Bauform vorwiegend Radialkräfte auf, führt Wellen aber auch axial in beiden Richtungen. Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Als offenes Lager lässt es sich flexibel in das Schmiersystem der Gesamtanlage integrieren.
Dieses Großlager kommt vor allem bei anspruchsvollen Wellenlagerungen mit kontinuierlicher Radialbelastung zum Einsatz. Überall dort, wo Wellen mit 300 mm Durchmesser geführt werden, ist die Konstruktion auf eine gleichmäßige Kraftübertragung ausgelegt. Der Außenring ohne Nut oder Flansch ermöglicht den zylindrischen Einbau in glatte Gehäusebohrungen. Da das Lager beidseitig offen ist, eignet es sich für Einbaustellen mit eigener Schmierstoffversorgung wie Ölumlaufschmierung oder zentraler Fettversorgung.
Die Kennzeichnung MA weist auf einen Massivkäfig aus Messing hin, der am Außenring geführt wird. Diese Außenbordführung unterstützt eine präzise Führung der Wälzkörper bei hohen Beanspruchungen. Der Werkstoff Messing widersteht mechanischen Belastungen durch starke Beschleunigungen und Stoßwirkungen. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft und der Standard-Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich das Lager für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Die Abmessungen betragen 300 mm Bohrungsdurchmesser, 460 mm Außendurchmesser und 50 mm Breite. Ringe und Kugeln sind aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Der Außenring besitzt weder einen Flansch noch eine Sprengringnut.
Das Kürzel MA kennzeichnet einen spanend gefertigten Massivkäfig aus Messing, der auf den Borden des Außenrings geführt wird. Diese Führung am Außenring verleiht dem Wälzkörpersatz zusätzliche Stabilität und reduziert Schwingungsneigungen unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen.
Offene Wälzlager besitzen ab Werk weder Deckscheiben noch Schleifdichtungen. Sie erfordern eine externe Gehäuseabdichtung und eignen sich für Umgebungen, in denen ein zentrales Schmiersystem wie ein Ölbad oder eine kontinuierliche Fettzufuhr das Lager zuverlässig mit Schmierstoff versorgt.
Der spezifizierte Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl und der Messingkäfig ihre Formstabilität und mechanischen Eigenschaften.
Ausgeführt ist das Modell mit normaler Radiallagerluft (CN) und der Standard-Toleranzklasse P0 bzw. PN (vergleichbar mit ABEC 1). Diese Kombination erfüllt die gängigen Anforderungen an Maß- und Rundlaufgenauigkeit im Maschinen- und Anlagenbau.
Als Rillenkugellager nimmt die Bauform primär Radialkräfte senkrecht zur Welle auf. Durch die tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring kann das einreihige Lager jedoch zusätzlich axiale Führungskräfte in beiden Richtungen übertragen.
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