6416 Rillenkugellager von SKF
6416 Rillenkugellager von SKF

SKF

Rillenkugellager SKF 6416

Technische Daten
 
Innendurchmesser
80 mm
Außendurchmesser
200 mm
Breite
48 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
-20 bis +120 °C
Gewicht
6,718 kg
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Rillenkugellager SKF 6416
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Rillenkugellager SKF 6416

Das Rillenkugellager 6416 von SKF ist ein offenes Wälzlager mit den Maßen 80x200x48 mm für hohe radiale und beidseitig axiale Kräfte.

Beim Rillenkugellager 6416 handelt es sich um ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit 80 mm Bohrung, 200 mm Außendurchmesser und 48 mm Breite. Die schwere Baureihe nimmt vorrangig radiale Belastungen sowie Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt von SKF in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), dient die Komponente als tragfähige Lagerung in anspruchsvollen Industrieanlagen. Konstrukteure und Instandhalter greifen auf diese Ausführung zurück, wenn bei 80 mm Wellendurchmesser hohe Belastbarkeit gefragt ist.

In welchen Bereichen bewährt sich das Rillenkugellager 6416?

Dieses Wälzlager kommt typischerweise in schweren Industrieantrieben und rotierenden Baugruppen zum Einsatz, bei denen beträchtliche Kräfte auf massive Wellen wirken. Die Ausführung ohne Flansch oder Nut am Außenring erlaubt die direkte Montage in zylindrische Gehäusebohrungen. Dank des formstabilen Stahlblechkäfigs und der normalen Radiallagerluft arbeitet die Baugruppe in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius zuverlässig. Die tiefe Laufrillengeometrie begünstigt dabei eine gleichmäßige Lastverteilung auf die Wälzkörper.

Worauf kommt es bei der offenen Ausführung des Rillenkugellagers 6416 an?

Weil das Rillenkugellager 6416 als offenes Lager konstruiert ist, verfügt es über keine integrierten Dichtscheiben. Die externe Abdichtung erfolgt über das Maschinengehäuse, um die Laufbahnen vor Verschmutzung und Feuchtigkeit zu schützen. Zugleich erlaubt die offene Bauweise eine variable Schmierstoffversorgung mit Fett oder Öl, passend zum Schmierkonzept des Antriebs. Die Toleranzklasse P0 bestimmt dabei die normgerechte Maßgenauigkeit für den Lagersitz auf der Welle.

Welche Maße zeichnen das Rillenkugellager 6416 aus?

Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm und eine Breite von 48 mm. Diese Abmessungen entsprechen der genormten schweren Baureihe für Radialkugellager. Es eignet sich für tragfähige Lagerstellen mit entsprechenden Wellendurchmessern im Maschinen- und Anlagenbau.

Wie wird das offene Rillenkugellager 6416 geschmiert?

Offene Wälzlager besitzen werkseitig keine Schmierfettfüllung und keine Dichtungen. Sie schmieren das Lager vor der Inbetriebnahme bedarfsgerecht mit Wälzlagerfett oder integrieren es in einen bestehenden Ölkreislauf. Um Schmiermittelverlust und das Eindringen von Partikeln zu verhindern, ist eine gehäuseseitige Abdichtung erforderlich.

Was bedeutet die normale Lagerluft bei diesem Wälzlager?

Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie eignet sich für gängige Passungswahlen auf Welle und Gehäuse sowie für Betriebsbedingungen ohne ausgeprägte Temperaturdifferenzen zwischen dem Innenring und dem Außenring.

Welcher Temperaturbereich ist für das Rillenkugellager 6416 zulässig?

Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Diese Spanne basiert auf der Gefügestabilität des Wälzlagerstahls 100Cr6 und den Materialeigenschaften des Stahlblechkäfigs. Voraussetzung für den sicheren Betrieb ist ein Schmierstoff, dessen Viskosität für die jeweilige Betriebstemperatur ausgelegt ist.

Welche Belastungen nimmt das einreihige Lager auf?

Als Radialkugellager nimmt die Konstruktion vorwiegend Radialkräfte senkrecht zur Welle auf. Durch die ununterbrochenen, tiefen Laufrillen kann das Lager zusätzlich Axialkräfte in beiden Richtungen übertragen. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper dabei auf konstantem Abstand.

Was kennzeichnet die Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1?

Die Toleranzklasse P0 entspricht der internationalen Norm ABEC 1 und definiert die Standardgenauigkeit für Maßhaltigkeit und Rundlauf. Diese Fertigungsstufe genügt den regulären Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus und erlaubt eine unkomplizierte Montage auf passgenau bearbeiteten Wellen und in Standardgehäusen.

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