FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,90 € | 150,02 € |
| 20 | 15,80 € | 142,12 € |
Das Rillenkugellager 6220 -2Z-C3 von FAG mit den Maßen 100x180x34 mm bietet beidseitige Blechabdeckungen und eine vergrößerte C3-Lagerluft für radiale Lasten.
Das einreihige Rillenkugellager 6220 -2Z-C3 von FAG Wälzlager ist für die Aufnahme radialer Belastungen und axialer Kräfte konstruiert. Mit einer Bohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm sowie einer Breite von 34 mm eignet sich diese Baugröße für industrielle Anwendungen. Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Ein Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig in den tiefen Laufrillen des Außen- und Innenrings.
Dieses Rillenkugellager kommt vorrangig bei rotierenden Wellen zum Einsatz, bei denen konstante Drehzahlen und eine präzise Führung gefordert sind. Die beidseitigen Deckscheiben aus Blech schützen das Lagerinnere vor groben Schmutzpartikeln und Fremdkörpern, ohne zusätzliche Reibungsverluste durch schleifende Dichtlippen zu erzeugen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad Celsius, wodurch das Lager auch bei thermischer Beanspruchung formstabil arbeitet.
Die Kennzeichnung -2Z steht für berührungslose Spaltdichtungen auf beiden Seiten. Diese halten das Schmiermittel im Lager und eignen sich für Umgebungen, in denen ein geringes Reibungsmoment entscheidend ist. Das Kürzel C3 weist auf eine leicht vergrößerte radiale Lagerluft im Neuzustand hin. Dieser Spielraum gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen zwischen Welle und Gehäuse aus oder kompensiert Passungsübermaße bei der Montage. Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Breite von 34 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und kommt ohne Nut oder Flansch aus. Bei der Konstruktion sind diese Abmessungen für die Lagersitze an Welle und Gehäuse maßgeblich.
Die Kennzeichnung C3 bezeichnet eine radial vergrößerte Lagerluft im Vergleich zur Normalausführung CN. Der zusätzliche Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen verhindert, dass sich das Lager bei Erwärmung im Betrieb oder durch feste Presssitze verspannt. Dies trägt zu einem ruhigen Lauf bei erhöhten Betriebstemperaturen bei.
Die beidseitig montierten Blechdeckscheiben bilden einen berührungslosen Spalt zum Innenring. Sie halten das Schmiermittel im Lagerinneren und schirmen die Wälzkörper gegen groben Schmutz ab. Weil die Deckscheiben nicht schleifen, bleibt das Reibungsmoment niedrig, was sich vorteilhaft auf den Energiebedarf auswirkt.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Diese Spanne ermöglicht den Betrieb unter variierenden thermischen Bedingungen im industriellen Rahmen. Bei Temperaturen außerhalb dieses Fensters können Werkstoffe oder Schmierstoffe an ihre Grenzen stoßen, weshalb die Einsatzbedingungen vorab abzugleichen sind.
Innenring, Außenring und Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff bietet eine hohe Härte und Formstabilität unter Belastung. Der Käfig besteht aus Stahlblech, hält die Wälzkörper auf Abstand und sorgt auch bei wechselnden Drehzahlen für eine gleichmäßige Lastverteilung.
Das Lager ist in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 gefertigt. Diese Normaltoleranz erfüllt die üblichen Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus. Sie eignet sich für Standardpassungen auf zylindrischen Wellen und in Gehäusebohrungen, ohne dass Sonderfertigungen erforderlich sind.
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