TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Rillenkugellager 16009 von TIMKEN bietet mit seinen Maßen 45x75x10 mm eine schmale Bauform für radiale Belastungen in kompakten Bauräumen.
Mit dem Rillenkugellager 16009 erhalten Anwender ein einreihiges Radialkugellager des Herstellers TIMKEN. Das Bauteil besteht aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) und zeichnet sich durch seinen geringen Querschnitt aus. Dank der Breite von nur 10 mm bei einem Außendurchmesser von 75 mm ermöglicht diese Bauform platzsparende Konstruktionen. Das Wälzlager besitzt die normale Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und nimmt vorrangig Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte auf.
Das Rillenkugellager 16009 eignet sich vor allem für Lagerstellen mit begrenztem axialem Bauraum. Typische Einsatzbereiche finden sich bei Lagerungen mit geringer radialer Bauhöhe, bei denen Wellen geführt werden müssen. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, läuft das Lager besonders reibungsarm. Der Einbau erfolgt vorzugsweise in geschlossenen Gehäusen mit bestehender Schmierstoffversorgung oder externer Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Die offene Bauart erfordert eine saubere Einbauumgebung und eine externe Schmierstoffversorgung, da das Wälzlager ungekapselt ausgeführt ist. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig und normaler Radiallagerluft deckt die Konstruktion einen Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ab. Bei der Wellen- und Gehäusemontage empfiehlt sich die Ausrichtung auf fluchtende Lagersitze, um Kantenläufer zu vermeiden. Der Außenring ohne Flansch lässt sich passgenau in zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen.
Die Maße betragen 45 mm Bohrungsdurchmesser, 75 mm Außendurchmesser und 10 mm Baubreite. Durch diese schlanke Geometrie beansprucht die Lagerung in axialer Richtung wenig Raum und eignet sich für kompakte Konstruktionen mit eng begrenzten Einbauverhältnissen.
Offene Wälzlager weisen kein Reibungsmoment durch schleifende Dichtlippen auf, wodurch sie sich für höhere Drehzahlen eignen. Der Schmierstoff kann direkt über den Öl- oder Fettkreislauf zu den Laufbahnen fließen. Das umgebende Gehäuse muss dabei das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit verhindern.
Normale Radiallagerluft beschreibt das Standardspiel zwischen Innenring, Kugeln und Außenring im unverbauten Zustand. Dieses Spiel gleicht betriebsbedingte thermische Ausdehnungen sowie radiale Verengungen beim Aufpressen auf die Welle aus. Es ist für Standardanwendungen bei moderaten Drehzahlen und Temperaturen vorgesehen.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Bereich ihre Formstabilität. Für den Betrieb ist zusätzlich die thermische Eignung des extern verwendeten Schmierstoffs zu berücksichtigen.
Sowohl die Laufringe als auch die Wälzkörper sind aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt. Dieser Werkstoff widersteht hohen Druckspannungen im Wälzkontakt. Zur gleichmäßigen Führung und Beabstandung der rotierenden Kugeln dient ein formstabiler Stahlblechkäfig.
Gefertigt nach Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN und ABEC 1), entspricht das Lager der Standard-Präzisionsklasse für industrielle Wälzlager. Diese Klassifizierung definiert Grenzmaße für Bohrungsdurchmesser, Außendurchmesser sowie die Rundlaufgenauigkeit für den regulären Maschinen- und Vorrichtungsbau.
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