FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,49 € | 9,17 € |
| 50 | 0,96 € | 8,70 € |
| 100 | 1,46 € | 8,20 € |
Das Rillenkugellager 6306 -C-C3 (-C3) von FAG bietet mit 30 mm Bohrung, erhöhter Lagerluft und P6-Präzision zuverlässigen Lauf bei thermischen Belastungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6306 -C-C3 (-C3) von FAG nimmt vorrangig radiale Belastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6), verfügt dieses Wälzlager über eine leicht erhöhte Radiallagerluft C3 sowie die feinere Toleranzklasse P6 bzw. ABEC 3. Da die Ausführung offen konstruiert ist, gelangt das Schmiermittel der Umgebungskonstruktion ungehindert an die Laufbahnen.
Konstruktionen mit Betriebstemperaturen zwischen -30 und +120 Grad profitieren von der vergrößerten internen Lagerluft C3. Wenn im laufenden Betrieb Wärme entsteht, dehnen sich Welle und Innenring oft stärker aus als der Außenring. Die zusätzliche Radialluft gleicht diese Maßänderungen aus und beugt inneren Verspannungen vor. Das offene Lager ohne Dichtscheiben empfiehlt sich vor allem für geschlossene Getriebegehäuse, Ölbadschmierungen oder Systeme mit externer Fettversorgung.
Die Kombination aus erhöhter Lagerluft C3 und reduzierten Fertigungstoleranzen nach P6 vereint zwei wesentliche Eigenschaften: Form- und Laufgenauigkeit fallen präziser aus als bei Standardlagern, was Vibrationen mindert und den Rundlauf unterstützt. Gleichzeitig wirkt die Radialluft einem Klemmen der Wälzkörper bei thermischer Beanspruchung oder festen Passungen entgegen. Der robuste Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig und hält mechanischen Beanspruchungen im industriellen Dauereinsatz stand.
Dieses Rillenkugellager weist einen Innendurchmesser von 30 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm und eine Breite von 19 mm auf. Der zylindrische Außenring ist glatt ausgeführt, also ohne Flansch oder Sicherungsnut. Diese Hauptmaße erlauben einen direkten Austausch in passenden Lagersitzen.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Das Spiel zwischen Innenring, Kugeln und Außenring ist vor dem Einbau messbar größer. Diese Auslegung dient dazu, betriebsbedingte Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse sowie die Aufweitung des Innenrings durch feste Passungssitze auszugleichen.
Ein offenes Lager besitzt weder Dicht- noch Deckscheiben, wodurch die Reibung an den Dichtlippen entfällt. Schmierstoffe aus dem umliegenden Gehäuse, etwa durch eine Ölbad- oder Zirkulationsschmierung, können frei zirkulieren. Voraussetzung für den Einsatz ist ein sauber abgedichtetes Umfeld, um Schmutz und Feuchtigkeit fernzuhalten.
P6 steht für eine gegenüber dem Standard eingeschränkte Toleranz bei Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Die Fertigungsabweichungen an Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf sind enger gefasst. Dies fördert eine ruhige Rotation und gleichmäßige Lastverteilung, was sich vorteilhaft auf Führungsgenauigkeit und Schwingungsverhalten der gesamten Lagerstelle auswirkt.
Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ausgelegt. Die Komponenten aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und der formstabile Stahlblechkäfig bewahren innerhalb dieser Grenzen ihre Maßhaltigkeit. Bei der praktischen Auslegung muss der verwendete Schmierstoff ebenfalls für die geplante Betriebstemperatur geeignet sein.
Innenring, Außenring und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieses Material zeichnet sich durch hohe Verschleißfestigkeit und Ermüdungsbeständigkeit unter dynamischer Belastung aus. Zur Führung und Beabstandung der Kugeln dient ein robuster Käfig aus gepresstem Stahlblech.
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