NKE
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Das einreihige Rillenkugellager 61821 -C3 von NKE Steyr bietet mit seinen Maßen von 105x130x13 mm eine platzsparende Lösung für präzise Wellenlagerungen.
Das einreihige Rillenkugellager 61821 -C3 ist ein offenes Radialkugellager der schmalen Baureihe für Wellendurchmesser von 105 mm. Mit einem Außendurchmesser von 130 mm und einer Breite von 13 mm ermöglicht dieses Wälzlager kompakte Konstruktionen bei Laufgenauigkeit nach Toleranzklasse Normal (P0/PN bzw. ABEC 1). Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und geführt durch einen leichten Stahlblechkäfig, nimmt das Bauteil radiale sowie moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf.
Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum und großem Wellendurchmesser stellen das Haupteinsatzgebiet für dieses offene Wälzlager dar. Typische Anwendungen finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Wellenführungen mit schlankem Querschnitt. Da das Lager ungedichtet ausgeführt ist, lässt es sich direkt in ölgeschmierte Kreisläufe integrieren oder mit anwendungsspezifischem Fett versorgen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius, was einen verlässlichen Einsatz auch unter Erwärmung ermöglicht.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalluft hin. Dieser zusätzliche innere Spielraum kompensiert betriebsbedingte Wärmeausdehnungen zwischen Innen- und Außenring oder verringertes Restspiel durch feste Passungssitze auf Welle und Gehäuse. Da dieses offene Lager keinen eigenen Schutz gegen Staub oder Feuchtigkeit besitzt, ist eine externe Gehäuseabdichtung vorzusehen, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern und die Schmierstoffversorgung im Betrieb aufrechtzuerhalten.
Mit einem Innendurchmesser von 105 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm sowie einer schmalen Breite von 13 mm weist das Bauteil einen sehr schlanken Querschnitt auf. Durch diese Geometrie eignet es sich vor allem für platzsparende Konstruktionen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Mit der Lagerluftklasse C3 verfügen die Wälzkörper im unmontierten Zustand über ein größeres radiales Spiel als bei der Standardausführung. Sobald das Lager mit festen Passungen montiert wird oder Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse entstehen, verringert sich dieses Spiel. Die C3-Luft trägt dazu bei, ein vorzeitiges Verspannen im Betrieb zu vermeiden.
Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtscheiben handelt, ist werksseitig kein Schmierstoff vorgegeben. Das Lager lässt sich flexibel über das umgebende Maschinengehäuse mit Schmieröl versorgen oder bei der Montage gezielt mit Wälzlagerfett befüllen. Eine wirksame externe Gehäusedichtung verhindert Schmierstoffverluste und das Eindringen von Fremdkörpern.
Ausgelegt für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius eignet sich das Lager für Industrieumgebungen mit mäßiger Wärmeentwicklung. Diese thermische Belastbarkeit beruht auf der Kombination aus Standard-Wälzlagerstahl und Stahlblechkäfig. Bei der Schmierstoffwahl ist darauf zu achten, dass das Schmiermittel denselben Temperaturbereich abdeckt.
Gefertigt nach der Normaltoleranz P0, was auch der Kennzeichnung PN sowie ABEC 1 entspricht, bietet das Lager eine definierte Maß- und Laufgenauigkeit. Diese Toleranzklasse ist für die meisten Anforderungen des Maschinenbaus ausgelegt. Sie ermöglicht eine wirtschaftliche Fertigung der Anschlusskonstruktionen auf Welle und Gehäuse.
Innenring, Außenring und Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff ist auf hohe Druckfestigkeit und Formstabilität ausgelegt. Der integrierte Käfig zur Führung der Wälzkörper ist aus Stahlblech gefertigt, was das Gewicht der rotierenden Baugruppe gering hält.
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