SKF
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Das Rillenkugellager 6212 -2Z/C4WT von SKF bietet mit 60x110x22 mm, C4-Lagerluft und Spezialbefettung stabilen Lauf bei erhöhten Betriebstemperaturen bis +160 °C.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6212 -2Z/C4WT von SKF ist für anspruchsvolle thermische Einsatzbedingungen ausgelegt. Das Wälzlager besitzt eine Bohrung von 60 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Breite von 22 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, nimmt die Konstruktion primär Radiallasten sowie moderate Axialkräfte auf. Die Ausführung eignet sich für Industrieantriebe mit erhöhter Wärmeentwicklung.
Dieses Rillenkugellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo dauerhaft hohe Betriebstemperaturen zwischen +40 und +160 °C vorliegen. Die Bauform ist für thermisch stark beanspruchte Wellenlagerungen mit Temperaturgefälle zwischen Innen- und Außenring konzipiert. Beidseitige Blechdeckscheiben halten feste Schmutzpartikel vom Lagerinneren fern, während das ab Werk eingebrachte Hochtemperaturfett die kontinuierliche Schmierung der Wälzkörper unterstützt, ohne das Reibungsmoment unnötig zu erhöhen.
Die stark vergrößerte Radiallagerluft C4 gleicht eine thermische Ausdehnung von Welle und Innenring im Betrieb gezielt aus, sodass ein Heißlaufen oder Klemmen vermieden wird. Das Nachsetzzeichen WT kennzeichnet ein spezielles Hochtemperatur-Schmierfett, das für den Temperaturbereich von +40 bis +160 °C spezifiziert ist. Zusammen mit der Standardtoleranz P0 bildet das Lager eine wartungsarme Einheit für Anwendungen mit festem Wellensitz und ausgeprägtem Temperaturgefälle.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Baubreite von 22 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut.
Die Kennzeichnung WT steht für eine werksseitige Befettung mit einem speziellen Hochtemperaturfett. Der zulässige Temperaturbereich dieses Schmierstoffs reicht von +40 bis +160 °C. Das Fett ist auf Anwendungen abgestimmt, bei denen herkömmliche Standardfette thermisch überlastet würden.
Die Lagerluft C4 liegt deutlich über der Normalluft sowie der Stufe C3. Wenn im Betrieb starke Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen genutzt werden, dehnt sich das Material aus. Die C4-Luft dient dazu, dass trotz dieser Wärmedehnung stets ausreichendes Betriebsspiel vorhanden bleibt.
Die Kennzeichnung 2Z bezeichnet beidseitig angebrachte Deckscheiben aus profiliertem Stahlblech. Sie bilden einen engen Dichtspalt zu den Innenringschultern. Dadurch schützen sie das Lagerinnere vor dem Eindringen fester Schmutzpartikel und verhindern das Austreten des Schmierfetts, erzeugen dabei jedoch keine zusätzliche Reibung.
Sowohl die Ringe als auch die Kugeln bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Härte und Formbeständigkeit aus. Zur Führung der Wälzkörper kommt ein Käfig aus gepresstem Stahlblech zum Einsatz.
Das Lager entspricht der normalen Toleranzklasse P0 (auch bekannt als PN nach DIN-Norm bzw. ABEC 1). Diese Fertigungsgenauigkeit deckt die Anforderungen des klassischen Maschinen- und Anlagenbaus an Maß-, Form- und Laufgenauigkeit vollständig ab.
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