SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 14,20 € | 269,89 € |
| 5 | 28,41 € | 255,68 € |
Das Rillenkugellager 61922 von SKF ist ein kompaktes Dünnringlager mit den Abmessungen 110x150x20 mm für radiale und axiale Belastungen.
Beim Rillenkugellager 61922 handelt es sich um ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Durch das schmale Querschnittsprofil dieser Maßreihe eignet sich die Ausführung besonders für Konstruktionen, bei denen wenig radialer Einbauraum zur Verfügung steht. SKF fertigt das Lager in der Standard-Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) und stattet es mit einem Stahlblechkäfig aus. Die Wälzkörper laufen direkt zwischen den Ringen und tragen zu einem gleichmäßigen Rundlauf bei.
Konstrukteure setzen dieses Bauteil dort ein, wo verhältnismäßig große Wellendurchmesser mit kompakten Gehäuseabmessungen kombiniert werden müssen. Das Lager nimmt vornehmlich radiale Kräfte auf, nimmt dank tiefer Laufrillen aber auch axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Geeignete Anwendungsfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in Getriebebaugruppen. Da der Außenring ohne Flansch oder Nut ausgeführt ist, lässt sich das Bauteil bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einbauen.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben. Schmierstoffe wie Öl oder Fett können ungehindert zu den Laufbahnen und Wälzkörpern vordringen, was eine direkte Nachschmierung erleichtert. Diese Bauform erfordert eine geschützte Einbauumgebung oder externe Gehäusedichtungen, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu vermeiden. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius und deckt typische Betriebsbedingungen im Maschinenbau ab.
Die Maße betragen 110 mm Innendurchmesser, 150 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite. Durch den geringen Querschnittsunterschied zwischen Bohrung und Außenring zählt die Ausführung zu den Dünnringlagern, die bei großen Wellendurchmessern wenig radialen Bauraum beanspruchen.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitig vorgegebene Lagerspiel zwischen Ringen und Wälzkörpern im unverbauten Zustand. Dieser Wert ist auf übliche Passungen und Standard-Betriebstemperaturen abgestimmt, sodass die Wälzkörper nach der Montage auf Welle und Gehäuse ohne unzulässige Verspannung abrollen.
Lagerringe und Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Standard-Werkstoff bietet die erforderliche Festigkeit für den Kontakt im Wälzkörperbereich. Die Führung der Kugeln übernimmt ein Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand hält.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behält der Wälzlagerstahl seine Formstabilität. Da das Lager offen ausgeführt ist, richtet sich die tatsächliche thermische Einsatzgrenze in der Maschine maßgeblich nach dem verwendeten Schmierstoff.
Vor der Inbetriebnahme ist eine geeignete Schmierung erforderlich, da offene Rillenkugellager keine integrierte Schmierfettfüllung aufweisen. Je nach Einbauumgebung erfolgt die Schmierstoffversorgung entweder durch manuelle Fettbefüllung oder über ein Gehäuseschmiersystem wie ein Ölbad.
SKF fertigt das Lager in der Toleranzklasse P0/PN, die der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die Genauigkeitsanforderungen für gängige Anwendungen im Maschinenbau und ist für Standardpassungen auf Wellen und in Gehäusen ausgelegt.
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