SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,49 € | 9,32 € |
| 50 | 0,98 € | 8,83 € |
| 100 | 1,47 € | 8,34 € |
Rillenkugellager 6201 -2ZNR von SKF mit 12x32x10 mm, beidseitiger Blechabdeckung und Sprengring für eine formschlüssige axiale Fixierung im Gehäuse.
Das einreihige Rillenkugellager 6201 -2ZNR von SKF verbindet kompakte Einbaumaße mit einer integrierten axialen Sicherung. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) führt diese Ausführung vorwiegend radiale Belastungen und nimmt gleichzeitig axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die Kombination aus Stahlblechkäfig, beidseitiger Abdeckung und der Explorer-Leistungsstufe zielt auf einen vibrationsarmen Lauf bei hoher Präzision im industriellen Dauereinsatz ab.
Konstrukteure greifen bevorzugt auf dieses Lager zurück, wenn der Bauraum im Gehäuse knapp bemessen ist. Durch die Ringnut samt vormontiertem Sprengring am Außenring lässt sich die Baueinheit direkt im Lagersitz formschlüssig positionieren. Zusätzliche Gehäuseschultern oder Sicherungsringe entfallen dadurch. Relevante Einsatzfelder finden sich in kompakten Baugruppen und Vorrichtungen des Maschinenbaus, die eine definierte Führung und feste axiale Lageorientierung auf begrenztem Raum verlangen.
Die Ausführung mit Nut und Sprengring erleichtert die axiale Halterung direkt über die Gehäusebohrung. Zugleich verfügt das Lager über eine gesteigerte Maßgenauigkeit nach P6 sowie eine Laufgenauigkeit nach Toleranzklasse P5. Diese enger tolerierten Parameter verringern den Rundlauffehler im Betrieb, was sich positiv auf Geräuschentwicklung und Schwingungsverhalten auswirkt. Die normale Radiallagerluft bietet dabei ausreichend Betriebsspiel für standardmäßige Temperaturverhältnisse und gebräuchliche Einpassungen.
Mit einem Innendurchmesser von 12 mm, einem Außendurchmesser von 32 mm und einer Breite von 10 mm entspricht das Lager den Hauptabmessungen der Baureihe 6201. Bei der Konstruktion ist zu berücksichtigen, dass die Gehäusebohrung eine Aussparung für den am Außenring sitzenden Sprengring benötigt.
Der Sprengring sitzt in einer Ringnut des Außenrings und übernimmt die axiale Festlegung des Lagers im Gehäuse. Diese Bauform vereinfacht das Gehäusedesign, da aufwändige Halteflansche, Gehäuseschultern oder eingepresste Anschläge entfallen können.
Das Nachsetzzeichen 2Z signalisiert berührungsfreie Deckscheiben aus gepresstem Stahlblech auf beiden Seiten des Lagers. Diese Schilde halten größere Schmutzpartikel und Staub vom Lagerinneren fern, ohne zusätzliche Reibung oder Wärmeentwicklung zu erzeugen. Sie eignen sich für trockene und mäßig staubbelastete Umgebungen.
Die Kombination aus Maßgenauigkeit P6 und Laufgenauigkeit P5 bedeutet, dass Bohrungs- und Außendurchmesser sowie Rundlauf engere Toleranzen einhalten als bei der Standard-Normaltoleranz. Diese Spezifikation verbessert die Rundlaufpräzision und empfiehlt sich für Anwendungen mit gehobenen Ansprüchen an Laufruhe und Drehzahl.
Die normale Lagerluft, oft auch als Standard-Radialluft bezeichnet, definiert das interne radiale Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie dient dazu, dass das Lager nach dem Fügen auf Welle und Gehäuse ohne schädliche Verspannung läuft, solange keine außergewöhnlichen Temperaturgradienten auftreten.
Sowohl die Ringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Für die Führung der Kugeln kommt ein leichter, stabiler Stahlblechkäfig zum Einsatz. Diese Materialabstimmung verleiht dem Rillenkugellager eine hohe Formstabilität und Belastbarkeit gegenüber stetigen Rollbeanspruchungen.
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