TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,64 € | 12,12 € |
| 50 | 1,29 € | 11,47 € |
| 100 | 1,92 € | 10,84 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6010 -C3 von TIMKEN mit den Maßen 50x80x16 mm bietet vergrößerte Lagerluft für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6010 -C3 ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager für vielseitige Industrieanwendungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, nimmt dieses Wälzlager vorrangig radiale sowie moderate axiale Kräfte auf. Durch die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben eignet sich die Konstruktion für öl- oder fettgeschmierte Systeme mit externer Gehäuseabdichtung. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius.
Dieses Wälzlager kommt vor allem in Industrieantrieben und rotierenden Maschinenlagerungen mit einer Welle von 50 mm Durchmesser zum Einsatz. Da das Lager ohne schleifende Dichtungen ausgeführt ist, läuft es reibungsarm im Schmierstoffbad. Das Bauteil eignet sich dort, wo Schmierstoff ungehindert an die Laufbahnen gelangen soll oder externe Gehäusedichtungen die Lagerstelle schützen.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine vergrößerte radiale Lagerluft im Vergleich zur Normalausführung hin. Diese zusätzliche Reserve verringert das Risiko eines Verspannens der Wälzkörper, wenn sich Welle und Lagerinnenring im Betrieb erwärmen oder feste Presssitze das Radialspiel nach dem Einbau reduzieren. In Verbindung mit der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 unterstützt das Lager einen ruhigen Rundlauf bei wechselnden thermischen Bedingungen im Bereich von -20 bis +120 Grad.
Dieses Modell besitzt eine Bohrung von 50 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 80 mm sowie eine Breite von 16 mm. Der Außenring ist zylindrisch ohne Nut oder Flansch gefertigt. Prüfen Sie vor dem Einbau, ob die Abmessungen des Gehäusesitzes und der Wellenschulter exakt zu diesen Werten passen.
Offene Lager besitzen keine integrierten Dichtscheiben. Sie erlauben den freien Durchfluss von extern zugeführtem Schmieröl oder Schmierfett direkt an die Wälzkörper und Laufbahnen. Diese Bauform erzeugt keine Dichtungsreibung, verlangt jedoch eine saubere Einbauumgebung oder eine wirksame externe Gehäuseabdichtung zum Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Die Werkstoffeigenschaften des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 und des Stahlblechkäfigs sind für diese Spanne ausgelegt. Bei der Auswahl des Schmierstoffs müssen Sie darauf achten, dass dessen thermische Spezifikation diesen Bereich ebenfalls vollständig abdeckt.
Einreihige Rillenkugellager dieser Bauform nehmen primär radiale Kräfte senkrecht zur Wellenachse auf. Aufgrund der tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring können sie gleichzeitig moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen übertragen. Für einseitig oder beidseitig sehr hohe Axiallasten empfiehlt sich dagegen die Prüfung alternativer Lagerbauarten.
Der Käfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand in der Laufbahn und verhindert deren gegenseitige Berührung. Die Ausführung aus gepresstem Stahlblech ist leicht, temperaturfest und widersteht üblichen Schmierstoffen ohne chemische Veränderung. Zudem beansprucht sie wenig Raum im Lagerinneren, was dem Schmiermittelfluss zugutekommt.
Das Lager ist nach den üblichen Standardtoleranzen der Klasse P0 beziehungsweise PN gefertigt, was der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die gängigen Anforderungen an Rundlauf und Maßgenauigkeit im klassischen Maschinen- und Anlagenbau.
The Timken Company
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