TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,27 € | 5,20 € |
| 50 | 0,54 € | 4,93 € |
| 150 | 0,82 € | 4,65 € |
| 250 | 1,09 € | 4,38 € |
Das Rillenkugellager 6006 mit den Maßen 30x55x13 mm dient als vielseitiges Wälzlager zur Aufnahme hoher radialer und moderater axialer Kräfte.
Das Rillenkugellager 6006 von TIMKEN ist ein einreihiges Radialkugellager mit normaler Radiallagerluft. Mit einem Innendurchmesser von 30 mm, einem Außendurchmesser von 55 mm und einer Breite von 13 mm eignet sich dieses Bauteil für zahlreiche klassische Industrieanwendungen. Sowohl die Laufringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand, was eine gleichmäßige Verteilung der Last im Betrieb unterstützt.
Konstrukteure setzen das Rillenkugellager 6006 vor allem in rotierenden Wellenführungen und industriellen Antrieben ein. Das Lager nimmt vorrangig Radialkräfte auf, führt Wellen aber auch gegen axiale Verschiebungen in beiden Richtungen. Dank der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 arbeitet das Wälzlager mit präziser Laufgenauigkeit. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad bewährt sich die Komponente bei gängigen Betriebstemperaturen im kontinuierlichen Betrieb.
Die offene Bauart ohne integrierte Dichtscheiben eignet sich für geschlossene Bauräume, in denen bereits eine externe Gehäusedichtung vorliegt. Das Schmiermittel, wie etwa Öl aus einem Umlauf oder gezielt eingebrachtes Schmierfett, gelangt ungehindert an die Laufbahnen und den Stahlblechkäfig. Bei der Montage ist auf eine saubere Einbauumgebung zu achten, da ungedichtete Lager empfindlich auf feste Schmutzpartikel reagieren. Für ungeschützte Einbaustellen empfehlen sich dagegen abgedichtete Varianten.
Das Rillenkugellager 6006 weist eine Bohrung von 30 mm, einen Außendurchmesser von 55 mm sowie eine Breite von 13 mm auf. Der Außenring besitzt weder Nut noch Flansch, wodurch sich das einreihige Bauteil passgenau in zylindrische Gehäusebohrungen einfügt.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das werkseitig vorgesehene radiale Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieses Maß trägt dazu bei, dass das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle und unter betriebsbedingter Erwärmung frei dreht, ohne zu klemmen.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung. Das geringe Eigengewicht des Käfigs reduziert die Trägheitskräfte bei Beschleunigungsvorgängen. Zudem zeigt sich das Material widerstandsfähig gegenüber gängigen Schmierstoffen und deckt den Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad ab.
Da das offene Lager ab Werk weder Dicht- noch Deckscheiben besitzt, ist kein Schmierfett herstellerseitig eingebracht. Die Schmierung erfolgt je nach Konstruktion über einen Ölkreislauf oder durch Fetten vor der Inbetriebnahme. Die Nachschmierung richtet sich nach den Umgebungsbedingungen.
Als Radial-Rillenkugellager überträgt das Bauteil vorrangig radiale Belastungen senkrecht zur Drehachse. Durch die tiefen Laufrillen in Innen- und Außenring nimmt es zusätzlich moderate Axialkräfte in beide Richtungen auf. Es eignet sich somit für klassische Fest- oder Loslagerungen in Industrieantrieben.
Die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 definiert die Standardgenauigkeit für Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten von Wälzlagern. Sie erfüllt die üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau und unterstützt den zuverlässigen Betrieb bei standardisierten Wellen- und Gehäusesitzen.
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