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Das Rillenkugellager 4204-atn9 von SKF Wälzlager ist ein offenes, zweireihiges Lager mit Polyamidkäfig, 47 mm Außendurchmesser und 18 mm Breite.
Das Rillenkugellager 4204-atn9 dient als kompakte Lagerungseinheit zur kombinierten Aufnahme von Radialkräften und axialen Kräften in beiden Richtungen. Durch die Ausführung als zweireihiges Wälzlager nimmt dieses Bauteil bei begrenztem Bauraum höhere Lasten auf als einreihige Ausführungen vergleichbarer Abmessungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl mit zylindrischer Bohrung, eignet sich das Lager für industrielle Konstruktionen im Temperaturbereich von -20 bis +120 °C.
Konstrukteure setzen zweireihige Rillenkugellager bevorzugt in Wellenlagerungen ein, bei denen einreihige Ausführungen an ihre Tragfähigkeitsgrenzen stoßen. Typische Einsatzbereiche sind kompakte Bauräume mit erhöhten radialen und beidseitig wirkenden axialen Lastanforderungen. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtscheiben handelt, erfordert der Einsatz eine externe Gehäuseabdichtung sowie eine gezielte Schmiermittelzufuhr über Öl oder Schmierfett aus dem umgebenden System.
Der integrierte Polyamidkäfig führt die Kugeln beider Kugelreihen reibungsarm und begünstigt einen ruhigen Lauf des Wälzlagers. Gegenüber massiven Metallkäfigen reduziert der leichte Werkstoff das Eigengewicht der rotierenden Komponenten und dämpft auftretende Erschütterungen im Betrieb. In Verbindung mit der normalen Radiallagerluft ermöglicht die Ausführung ein betriebssicheres Lagerspiel unter üblichen Einbau- und Temperaturbedingungen von bis zu +120 °C.
Dieses Bauteil von SKF Wälzlager verfügt über zwei Kugelreihen in einem gemeinsamen Ringpaket. Die zweireihige Konstruktion vergrößert die Tragkraft gegenüber einreihigen Lagern ähnlicher Abmessungen. Ein leichter Polyamidkäfig führt die Kugeln reibungsarm im Temperaturbereich von -20 bis +120 °C.
Das Wälzlager besitzt einen Außendurchmesser von 47 mm und eine Breite von 18 mm. Der Innenring ist mit einer zylindrischen Bohrung ausgeführt, was die direkte Montage auf glatten Wellen oder Achsen mit passender Toleranz ermöglicht.
Offene Lager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben, wodurch das Schmiermittel ungehindert durch das Lagerinnere zirkulieren kann. Diese Bauweise ist für geschlossene Systeme wie ölgeschmierte Getriebegehäuse bestimmt, bei denen externe Gehäusedichtungen das Lager vor Staub und Feuchtigkeit schützen.
Normale Radiallagerluft bezeichnet den standardisierten Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen vor dem Einbau. Sie ist auf gewöhnliche Passungen und moderate Betriebstemperaturen abgestimmt, sodass sich im Betriebszustand ein spielfreier oder leicht vorgespannter Lauf einstellt.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und +120 °C. Diese Spanne wird maßgeblich durch den Werkstoff des Polyamidkäfigs bestimmt. Ein Überschreiten der Höchstgrenze von +120 °C führt zur Beeinträchtigung der Festigkeit des Kunststoffkäfigs.
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