RHP
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Das einreihige Rillenkugellager MJ1.3/4 J von RHP Wälzlager bietet mit 44,45 x 107,95 x 26,99 mm eine offene Bauform für radiale und axiale Kräfte.
Das Rillenkugellager MJ1.3/4 J von RHP Wälzlager ist ein einreihiges Radialkugellager nach zölligen Grundmaßen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, nimmt dieses Wälzlager Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte auf. Durch die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtungen eignet sich das Bauteil für Baugruppen, in denen Gehäusedichtungen vorhanden sind und Schmierstoffe ungehindert zirkulieren. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper, während die normale Radiallagerluft einen gleichmäßigen Lauf im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad unterstützt.
Dieses Wälzlager kommt in Wellenlagerungen zum Einsatz, die Bauteile mit zölligen Wellenabmessungen von 44,45 mm erfordern. Bevorzugte Einsatzbereiche finden sich in Baugruppen mit vorrangiger Radialbelastung und geschütztem Einbauraum. Da das Lager beidseitig offen ausgeführt ist, wird es typischerweise in geschlossenen Gehäusen oder Ölbadumgebungen verbaut. Die Konstruktion aus 100Cr6 widersteht kontinuierlichen Belastungen und ist für gleichförmige Drehzahlen unter Standard-Betriebsbedingungen ausgelegt.
Die offene Bauart des MJ1.3/4 J ermöglicht den direkten Zugang für externe Schmiermittel. Sie erlaubt sowohl Fett- als auch Ölumlaufschmierung im Gehäuse, erfordert jedoch eine bauseitige Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Der verbaute Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf Abstand, führt sie gleichmäßig in den tiefen Laufbahnen und hält thermischen Einflüssen bis +120 Grad stand. Vor dem Einbau sind die Anschlussmaße von 44,45 mm Welle und 107,95 mm Gehäusebohrung sowie die Schmierung abzustimmen.
Mit einer zölligen Bohrung von 44,45 mm (entsprechend 1 3/4 Zoll), einem Außendurchmesser von 107,95 mm sowie einer Breite von 26,99 mm deckt das Lager imperiale Passmaße ab. Diese Abmessungen sind entscheidend für den passgenauen Sitz auf der Welle sowie im Lagergehäuse.
Normale Radiallagerluft definiert das interne Radialspiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im lastfreien Ausgangszustand. Diese Standardluft eignet sich für reguläre Einbaupassungen und ausgeglichene Betriebstemperaturen, ohne dass thermische Ausdehnungen zu radialer Verspannung der Lagerringe führen.
Aufgrund der offenen Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben erfolgt die Schmierung über das umgebende Gehäusesystem, beispielsweise über ein Ölbad, eine Umlaufschmierung oder extern eingebrachtes Lagerfett. Gleichzeitig muss die Einbaustelle über externe Gehäusedichtungen vor dem Eindringen von Verunreinigungen geschützt werden.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Bei der Auslegung der Anwendung sollte das gewählte Schmiermittel ebenfalls für diesen Temperaturbereich freigegeben sein.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper in gleichmäßigem Abstand zueinander und verhindert den direkten Kontakt zwischen den rotierenden Kugeln. Die metallische Konstruktion ist beständig gegenüber Industrieölen und unterstützt den Einsatz im gesamten definierten Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad.
Nein, der zylindrische Außenring ist glatt ausgeführt und besitzt weder Flansche noch Nut oder Sprengring. Die axiale Fixierung im Gehäuse erfolgt daher über konventionelle Gehäuseschultern, Sicherungsringe oder Gehäusedeckel. Zudem verfügt das Lager über keine integrierte Stromisolierung.