SKF
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Das einreihige Rillenkugellager RLS10 von SKF bietet mit 31,75 mm Bohrung eine offene Konstruktion für vorwiegend radiale Belastungen im Maschinenbau.
Das Rillenkugellager RLS10 von SKF ist ein radiales Wälzlager in offener Bauform. Mit einem Innendurchmesser von 31,75 mm, einem Außendurchmesser von 69,85 mm sowie einer Breite von 17,463 mm basiert dieser Lagertyp auf zölligen Grundmaßen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, nimmt das einreihige Bauteil vor allem radiale Kräfte und anteilig Axiallasten auf. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig im Laufbahnprofil.
Die offene Bauart ohne integrierte Dichtscheiben zielt auf Lagerstellen ab, die über eine externe Abdichtung und eine Schmierstoffversorgung verfügen. In solchen Umgebungen umspült Schmieröl oder Schmierfett die Laufbahnen ungehindert und führt entstehende Reibungswärme ab. Für den Einsatz ist ein Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius vorgesehen. Da keine Dichtungen Reibung erzeugen, läuft das Wälzlager mit geringem Reibungswiderstand in geschützten Baugruppen.
Ausgestattet mit normaler Radiallagerluft und gefertigt nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1, erfüllt das Bauteil standardisierte Vorgaben an Laufgenauigkeit und Maßhaltigkeit. Der zylindrische Außenring kommt ohne Nut und Flansch aus, sodass er sich bündig in Gehäusebohrungen einfügen lässt. Die offene Konstruktion verlangt saubere Betriebsbedingungen ohne Schmutz- und Feuchtigkeitseintrag. Bei der Auslegung der Lagerstelle sind die zölligen Anschlussmaße auf Welle und Gehäuse abzustimmen.
Mit einer Bohrung von 31,75 mm, einem Außendurchmesser von 69,85 mm und einer Gesamtbreite von 17,463 mm folgt diese Ausführung zölligen Abmessungen. Für einen passgenauen Sitz müssen die Anschlussmaße der Lagerstelle auf Welle und Gehäuse genau mit diesen Werten übereinstimmen.
Bei einer offenen Ausführung fehlen beidseitig integrierte Dicht- oder Deckscheiben. Schmierstoffe gelangen dadurch direkt an die Laufbahnen und Kugeln. Diese Konstruktion setzt voraus, dass externe Gehäusedichtungen das Lager vor Schmutz schützen und Schmierfett oder Schmieröl in der Lagerstelle halten.
Ausgeführt ist dieses Modell mit normaler Radiallagerluft. Diese Standardeinstellung eignet sich für reguläre Betriebsbedingungen bei moderaten Drehzahlen und üblichen Temperaturen. Das radiale Lagerspiel gibt dem Innenring Raum zur Wärmeausdehnung im laufenden Betrieb, ohne dass Verspannungen entstehen.
Lagerringe und Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff widersteht den mechanischen Beanspruchungen und dem Rollverschleiß im Dauerbetrieb. Zur sicheren Führung und Beabstandung der Wälzkörper dient ein formstabiler Käfig aus gepresstem Stahlblech.
Zulässig ist ein Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Innerhalb dieses Intervalls bleibt die Maßhaltigkeit der Stahlringe und des Stahlblechkäfigs gewahrt. Das verwendete Schmiermittel sollte stets auf die jeweiligen Betriebstemperaturen der Lagerstelle abgestimmt sein.
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