FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 34,90 € | 663,13 € |
| 3 | 69,80 € | 628,23 € |
Das Rillenkugellager 61844 -M-C3 von FAG bietet bei 220 mm Bohrung eine besonders schmale Bauform für kompakte Großwellenlagerungen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 61844 -M-C3 von FAG nimmt primär radiale Belastungen bei geringem radialem Bauraum auf. Ringe sowie Wälzkörper bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 in normaler Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Die offene Bauform ohne Flansch oder Nut am Außenring erlaubt eine direkte Schmierung über den Gehäusekreislauf, wobei keine Reibungsverluste durch schleifende Dichtlippen entstehen.
Diese Ausführung kommt zum Einsatz, wenn ein großer Wellendurchmesser von 220 mm bei einem vergleichsweise geringen Außendurchmesser von 270 mm geführt werden muss. Die Bauart dient in mechanischen Baugruppen als platzsparendes Radiallager, das auch Axialkräfte in beiden Richtungen aufnehmen kann. Durch den Betriebstemperaturbereich von -30 bis +200 Grad eignet sich die Ausführung für Einbaustellen mit erhöhter Wärmeentwicklung und externer Schmierstoffzufuhr.
Das Nachsetzzeichen M kennzeichnet einen Käfig aus Messing, der die Kugeln auch unter Vibrationen oder wechselnden Drehzahlen führt. In Verbindung mit der leicht erhöhten radialen Lagerluft C3 ist das Lager dafür ausgelegt, thermische Ausdehnungen im Betrieb auszugleichen. Erwärmen sich Innenring und Welle stärker als das Gehäuse, trägt das vergrößerte Betriebsspiel dazu bei, einem Verspannen der Kugeln in den Laufbahnen entgegenzuwirken.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 220 mm, einen Außendurchmesser von 270 mm sowie eine Breite von 24 mm. Der daraus resultierende Querschnitt von 25 mm radialer Bauhöhe ermöglicht eine kompakte Lagerungsanordnung auf großen Wellen bei geringem Platzbedarf im Gehäuse.
C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen ist erforderlich, wenn durch feste Passungen oder Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse eine Ausdehnung der Ringe im Betrieb zu erwarten ist.
Das Nachsetzzeichen M verweist auf einen massiven Käfig aus Messing, der eine hohe mechanische Stabilität aufweist. Dieser Käfig führt die Wälzkörper auch bei Vibrationen oder dynamischen Drehzahlen formstabil und eignet sich für beanspruchte mechanische Baugruppen.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Dichtscheiben und eignen sich für Einbaustellen mit separater Gehäuseabdichtung. Sie lassen Schmieröl oder Schmierfett aus dem Gehäusekreislauf ungehindert an die Laufbahnen fließen und verursachen im Betrieb keine Reibungsverluste durch schleifende Dichtlippen.
Für das offene Bauteil mit Messingkäfig ist ein Betriebstemperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgewiesen. Damit hält das Produkt deutlichen Temperaturschwankungen stand, sofern der eingesetzte Gehäuseschmierstoff für die jeweilige Betriebstemperatur ausgelegt ist.
Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN, die der Spezifikation ABEC 1 entspricht. Diese Maß- und Laufgenauigkeit ist für herkömmliche Industrieanwendungen im allgemeinen Maschinenbau vorgesehen.
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