SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 33,56 € | 637,55 € |
| 3 | 67,11 € | 604,00 € |
Das Rillenkugellager 6234 /C3 von SKF ist ein offenes, einreihiges Wälzlager mit den Abmessungen 170x310x52 mm und leicht erhöhter Radiallagerluft.
Dieses einreihige Radialkugellager nimmt radiale Kräfte sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die Ausführung aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 ist mit einem Stahlblechkäfig ausgestattet, der die Wälzkörper führt. Durch die offene Bauform eignet sich das Lager für Konstruktionen, bei denen der Schmierstoff direkt über das umgebende Gehäuse zugeführt wird. Das Bauteil ist für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt.
Geeignete Einsatzbereiche ergeben sich bei Lagerungen mit hohen radialen Lasten und axialer Führungsfunktion in beiden Richtungen. Da das Lager weder über integrierte Dichtungen noch über Deckscheiben verfügt, läuft es ohne zusätzlichen Dichtungsreibungswiderstand. Der Einbau erfolgt vorrangig in geschlossenen Gehäusen, in denen externe Dichtungen vor Schmutz schützen und die Schmiermittelversorgung der Laufbahnen mit Öl oder Fett unterstützen.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser vergrößerte Radialspielraum dient dazu, betriebsbedingte Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auszugleichen. Zudem verringern feste Passungen am Innen- oder Außenring das Lagerspiel nach dem Einbau, sodass die C3-Luft dazu beiträgt, einem Klemmen der Wälzkörper entgegenzuwirken. Das Bauteil erfüllt die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und besitzt einen Außenring ohne Flansch oder Nut.
Mit einer Bohrung von 170 mm, einem Außendurchmesser von 310 mm sowie einer Breite von 52 mm entspricht das Lager standardisierten Abmessungen für hohe Radialbelastungen. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Diese Baugröße bietet eine breite Führungsfläche im Gehäuse.
Der Zusatz C3 bezeichnet eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung. Der vergrößerte Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen trägt dazu bei, Verspannungen im Betrieb zu vermeiden. Dies ist vorteilhaft, wenn Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder feste Passungen das Betriebsspiel nach dem Einbau einengen.
Ohne Deck- oder Dichtscheiben konstruiert, weist dieses Lager keine zusätzliche Dichtungsreibung im Lauf auf. Es erlaubt eine unmittelbare Schmiermittelzufuhr über ein gehäuseseitiges Schmiersystem. Für den ordnungsgemäßen Lauf sind eine saubere Montageumgebung sowie externe Gehäusedichtungen erforderlich, die das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit verringern.
Für das Lager ist ein Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius spezifiziert. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig sind für dieses thermische Fenster ausgelegt. Im laufenden Betrieb empfiehlt sich ein Schmierstoff, dessen Viskosität auf die vorherrschende Temperatur abgestimmt ist.
Gefertigt ist das Bauteil in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz regelt die zulässigen Abweichungen für Rundlaufgenauigkeit, Bohrungs- und Außendurchmesser sowie die Planlaufgenauigkeit der Stirnflächen im Maschinenbau.
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