SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,49 € | 142,51 € |
| 20 | 15,00 € | 135,00 € |
Das Rillenkugellager 6319 /C4 von SKF bietet mit 95x200x45 mm Maßen und C4-Lagerluft thermische Reserven für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6319 /C4 von SKF nimmt radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Die Ausführung besitzt die Hauptabmessungen 95 mm Innen- und 200 mm Außendurchmesser bei einer Breite von 45 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit stabilem Stahlblechkäfig, ist dieses offene Wälzlager für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Es entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Baugröße typischerweise in Lagerungen mit kombinierten Radial- und Axialkräften sowie hoher Wärmeentwicklung. Da das Lager offen ausgeführt ist, lässt es sich flexibel in bestehende Öl- oder Fettumlaufschmierungen einbinden. Der glatte Außenring ohne Nut oder Flansch erlaubt einen direkten Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen. Durch den Verzicht auf integrierte Dichtungen entstehen keine zusätzlichen Reibungsverluste an Dichtlippen.
Die Lagerluft C4 liegt über dem normalen Betriebsspiel und über der Klasse C3. Sie gleicht thermische Ausdehnungen aus, wenn im Betrieb erhebliche Temperaturunterschiede zwischen Innenring und Außenring entstehen. Auch bei festen Presspassungen auf der Welle bleibt so genügend Radialspiel erhalten, damit die Wälzkörper nicht klemmen. Für Anwendungen mit hohen Umgebungstemperaturen oder starker Wärmeentwicklung an der Welle empfiehlt sich daher diese Variante.
Mit einer Bohrung von 95 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm und einer Breite von 45 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut. Wälzkörper sowie Lagerringe bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl.
Der Zusatz C4 kennzeichnet eine stark erhöhte Radiallagerluft. Das radiale Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen fällt größer aus als bei Standardlagern und Lagern mit C3-Luft. Dies verhindert ein Verspannen des Lagers, falls sich die Welle im Betrieb stärker erwärmt als das Gehäuse.
Der spezifizierte Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Da die Konstruktion einen Stahlblechkäfig nutzt und keine thermisch empfindlichen Kunststoffdichtungen enthält, hält sie diesen Temperaturen stand. Die tatsächlich nutzbare Einsatztemperatur hängt von der thermischen Stabilität des gewählten Schmierstoffs ab.
Offene Wälzlager besitzen keine eigenen Deck- oder Dichtscheiben. Sie eignen sich für Einbauräume, in denen die Abdichtung über das umgebende Gehäuse erfolgt. Zudem erlaubt die offene Bauweise eine direkte Versorgung durch Schmieröle oder externe Nachschmiereinrichtungen, ohne dass Dichtungen den Schmierstofffluss behindern.
In der Normaltoleranz P0/PN gefertigt, entspricht die Ausführung der Klassifizierung ABEC 1. Diese Standardtoleranz genügt den üblichen Anforderungen im Maschinenbau und ermöglicht den vorschriftsmäßigen Einbau in genormte Gehäuse- und Wellensitze.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf der Laufbahn und hält sie auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Dadurch verhindert er die gegenseitige Berührung der Kugeln, reduziert die Reibung zwischen den Wälzkörpern und trägt zu einer gleichmäßigen Lastverteilung im einreihigen Rillenkugellager bei.
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