SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,26 € | 5,00 € |
| 50 | 0,52 € | 4,74 € |
| 150 | 0,79 € | 4,47 € |
| 250 | 1,05 € | 4,21 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6302 /C3 von SKF (15x42x13 mm) bietet als offenes Wälzlager mit vergrößerter Lagerluft C3 thermische Ausgleichsreserven.
Beim Rillenkugellager 6302 /C3 handelt es sich um ein vielseitiges Wälzlager zur Aufnahme radialer und moderater axialer Kräfte in beiden Richtungen. Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Ein Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig in der tiefen Laufrille. Das Fabrikat von SKF ist offen konstruiert und erlaubt die freie Wahl des Schmierstoffs über das Gehäusesystem Ihrer Konstruktion.
Konstrukteure und Anwender greifen auf dieses Wälzlager zurück, wenn Betriebsbedingungen zu Temperaturunterschieden zwischen Innenring und Außenring führen. Das einreihige Lager kommt in rotierenden Lagerungsanordnungen zum Einsatz, bei denen thermische Ausdehnungen berücksichtigt werden müssen. Da keine Dichtscheiben verbaut sind, fließt Schmieröl ungehindert durch das Innere des Lagers, was sich für Umlaufschmierungen oder Ölbadkonzepte anbietet. Zudem erleichtert der Verzicht auf Dichtungen die visuelle Inspektion der Wälzkörper während der Wartung.
Die Nachsetzzeichen-Kennzeichnung /C3 signalisiert eine leicht erhöhte radiale Lagerluft im Vergleich zur normalen Lagerluftklasse. Diese Eigenschaft trägt dazu bei, dass sich das Lager bei betriebsbedingter Erwärmung oder engen Passungen nicht unzulässig verspannt. Das offene Bauteil entspricht der Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und ist für Temperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt.
Dieses Wälzlager weist eine Bohrung von 15 mm, einen Außendurchmesser von 42 mm sowie eine Breite von 13 mm auf. Der Außenring besitzt weder Nut noch Flansch, wodurch sich das Lager bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen lässt.
Das Kürzel C3 steht für eine radial vergrößerte Lagerluft gegenüber der Standardausführung. Das Bauteil verfügt über mehr radiales Spiel im Ausgangszustand, sodass thermische Ausdehnungen im laufenden Betrieb nicht zu inneren Spannungen oder vorzeitigem Verschleiß führen.
Offene Wälzlager verfügen über keine integrierten Dichtungen oder Deckscheiben und sind ab Werk nicht vorgefettet. Sie erfordern eine externe Schmierstoffzufuhr über ein umgebendes Lagergehäuse, beispielsweise mittels Schmierfett oder über ein Ölbad, sowie einen Schutz vor eindringenden Fremdkörpern.
SKF stattet diese Ausführung mit einem klassischen Stahlblechkäfig aus. Der Käfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand zueinander, weist ein geringes Eigengewicht auf und eignet sich für das angegebene Temperaturfenster bis +150 Grad Celsius.
Das Kugellager entspricht der Standardtoleranz P0 beziehungsweise PN, was im internationalen Sprachgebrauch der Klasse ABEC 1 gleichkommt. Diese Fertigungsgenauigkeit deckt die Mehrheit aller gängigen Industrieanwendungen und Maschinenbauprojekte maßhaltig ab.
Dank der Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und dem Verzicht auf temperaturempfindliche Kunststoffdichtungen liegt der zulässige Betriebsbereich zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die C3-Lagerluft unterstützt einen stabilen Rundlauf auch bei höheren Temperaturen.
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