FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,89 € | 35,83 € |
| 35 | 3,77 € | 33,95 € |
Das Rillenkugellager 61813 von FAG dient bei kompakten Abmessungen von 65x85x10 mm der Führung von Wellen unter vorwiegend radialer Belastung.
Das einreihige Rillenkugellager 61813 von FAG zeichnet sich durch seinen schmalen Querschnitt bei einem vergleichsweise großen Bohrungsdurchmesser von 65 mm aus. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, nimmt dieses offene Wälzlager vorwiegend radiale Belastungen und geringe axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufrillen. Für Instandhaltung und Neukonstruktionen steht damit ein Wälzlager in der genormten Toleranzklasse P0/PN zur Verfügung.
Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum profitieren von dieser schmalen Baureihe. Typische Einsatzgebiete finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in Vorrichtungen, bei denen Hohlwellen oder Achsen mit 65 mm Durchmesser gelagert werden. Da das Bauteil als offenes Lager konzipiert ist, läuft es im Ölbad oder in fettgeschmierten Gehäusen reibungsarm. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad Celsius, wodurch der Einsatz in unterschiedlich temperierten Betriebsumgebungen möglich ist.
Dieses Modell besitzt weder Deck- noch Dichtscheiben. Für den praktischen Betrieb bedeutet das einen ungehinderten Zugang für Schmiermittel. Verunreinigungen und Feuchtigkeit lassen sich bei dieser offenen Ausführung über abgedichtete Gehäusekonstruktionen fernhalten. Die Ausführung mit normaler Radiallagerluft bietet im montierten Zustand das abgestimmte Betriebsspiel für Standardpassungen. Außenringe ohne Flansch oder Nut werden dabei bündig in zylindrische Gehäusebohrungen eingepasst.
Mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 85 mm und einer schmalen Breite von 10 mm gehört dieses Lager zu den besonders platzsparenden Bauformen. Der zylindrische Außenring verfügt über weder Flansch noch Nut, wodurch sich das einreihige Bauteil bündig in präzise bearbeitete Gehäusebohrungen integrieren lässt.
Mangels integrierter Dichtungen gelangt das Schmiermittel ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen. Sie schmieren das Lager entweder über einen geschlossenen Ölkreislauf oder befetten es vor der Inbetriebnahme manuell im Gehäuse. Zum Schutz vor Feststoffpartikeln und Feuchtigkeit ist eine übergeordnete Dichtung in der Gehäusekonstruktion vorzusehen.
Normale Lagerluft beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen Innenring, Außenring und den Wälzkörpern vor dem Einbau. Diese Abstimmung eignet sich für gängige Passungswahlen auf der Welle sowie im Gehäuse. Bei gleichmäßiger Betriebstemperatur und üblichen Drehzahlen bleibt damit ein ausgewogenes Verhältnis aus Führungsgenauigkeit und reibungsarmem Lauf erhalten.
Ausgelegt für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad Celsius ermöglicht dieses Kugellager den Einsatz bei Kälte sowie mäßiger Betriebswärme. Der Stahlblechkäfig sowie der Standard-Wälzlagerstahl sind für dieses thermische Fenster spezifiziert. Bei abweichenden Temperaturen wären gesonderte Wärmebehandlungen oder spezielle Schmierstoffe erforderlich.
Diese Einstufung steht für die Standard-Toleranzklasse bei Wälzlagern für den allgemeinen Maschinenbau. Sie definiert verbindliche Grenzmaße für Bohrungsdurchmesser, Außendurchmesser und Planlauf. Für gängige Industrieanwendungen ermöglicht diese Fertigungsgenauigkeit einen passgenauen Sitz und sauberen Rundlauf auf herkömmlich tolerierten Wellensitzen.
Sowohl Innen- und Außenring als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Diese Legierung bietet hohe Druckfestigkeit, Verschleißfestigkeit und Ermüdungssicherheit im ständigen Wälzkontakt. Ergänzt wird die Konstruktion durch einen geführten Stahlblechkäfig, der die Kugeln auch bei wechselnden Drehzahlen auf gleichmäßigem Abstand hält.
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