NACHI
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Das Rillenkugellager 62/22 XA1C3 von NACHI bietet mit den Maßen 22x50x14 mm und C3-Lagerluft einen stabilen Lauf bei thermischer Beanspruchung.
Das Rillenkugellager 62/22 XA1C3 ist ein einreihiges Radialkugellager aus Wälzlagerstahl 100Cr6 mit zylindrischer 22-mm-Bohrung. Als offenes Wälzlager verzichtet die Ausführung auf integrierte Dichtscheiben, wodurch Schmiermittel ungehindert an die Wälzkörper gelangen kann. Der formstabile Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig in den Laufbahnen. Durch die Fertigung in der Norm-Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich das Bauteil für vielfältige industrielle Antriebslösungen und Maschinenkonstruktionen.
Dieses Wälzlager nimmt primär radiale Kräfte auf, verkraftet konstruktionsbedingt aber auch axiale Belastungen in beiden Richtungen. Einsatzbereiche finden sich vor allem in geschlossenen Baugruppen mit externer Gehäuseabdichtung, bei denen Schmieröl oder Schmierfett bereits im System zirkuliert. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -40 bis +120 Grad eignet sich das Lager für thermisch anspruchsvolle Betriebsumgebungen. Die offene Bauweise minimiert das Reibmoment im Vergleich zu berührend abgedichteten Ausführungen.
Die Kennzeichnung C3 weist eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung auf. Das bedeutet, dass die Wälzkörper im unbelasteten Zustand mehr radiales Spiel im Außenring besitzen. Dieser konstruktive Freiraum gleicht thermische Ausdehnungen aus, wenn der Innenring im Betrieb wärmer wird als der Außenring. Ebenso trägt die vergrößerte Lagerluft dazu bei, Verspannungen zu vermeiden, wenn feste Passungen auf der 22-mm-Welle oder im 50-mm-Gehäuse den Innenring aufweiten.
Mit 22 mm Bohrung, 50 mm Außendurchmesser und 14 mm Breite passt das Lager in standardisierte Einbauräume. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Sicherungsnut. Diese Hauptabmessungen bestimmen den erforderlichen Bauraum auf der Welle und im Gehäusesitz.
Als offene Variante ist das Bauteil für Einbauorte konzipiert, die über eine externe Gehäuseabdichtung verfügen. Durch das Fehlen berührender Dichtlippen entsteht keine zusätzliche Reibung. Das Lager lässt sich über den bestehenden Schmierkreislauf der Baugruppe direkt mit Schmieröl oder Schmierfett versorgen.
Gegenüber Lagern mit Normalspiel zeichnet sich die Kennzeichnung C3 durch ein vergrößertes radiales Lagerspiel aus. Diese Ausführung wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, falls Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Auch bei strammen Passungssitzen bleibt so das notwendige Betriebsspiel erhalten.
Zwischen -40 und +120 Grad lässt sich das Lager einsetzen. Die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Bereich ihre Festigkeit. Bei der praktischen Auslegung muss der verwendete Schmierstoff ebenfalls für die jeweilige Betriebstemperatur geeignet sein.
Mit der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN entspricht das Lager dem Standard ABEC 1 für Normaltoleranzen. Diese Einstufung definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für Bohrung und Außenring. Sie genügt den Anforderungen der meisten industriellen Anwendungen im allgemeinen Maschinen- und Gerätebau.
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