ZEN
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Das Rillenkugellager 6007 -2Z-C3 von ZEN bietet mit den Maßen 35x62x14 mm, Blechdeckscheiben und C3-Lagerluft sicheren Lauf bei erhöhten Betriebstemperaturen.
Das einreihige Rillenkugellager 6007 -2Z-C3 von ZEN nimmt vornehmlich radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verfügt das Lager über eine Bohrung von 35 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm und eine Breite von 14 mm. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper laufruhig zwischen den Ringen. Durch die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) integriert sich das Bauteil passgenau in industrielle Standardkonstruktionen.
Rotierende Systeme, bei denen Schutz vor Schmutzpartikeln ohne zusätzliche Reibungsverluste gefordert ist, bilden den primären Einsatzbereich dieser Ausführung. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Antrieben und rotierenden Wellenlagerungen. Die beidseitigen Deckscheiben halten feste Partikel vom Lagerinneren fern und unterstützen den Verbleib von Schmierstoff in den Laufbahnen. Dank des Temperaturbereichs von -30 bis +150 Grad arbeitet das Lager auch bei Erwärmung funktionssicher.
Die Kennzeichnung 2Z signalisiert zwei berührungsfreie Deckscheiben aus Stahlblech, wodurch keine zusätzliche Reibungswärme entsteht und hohe Grenzdrehzahlen möglich bleiben. Das Kürzel C3 beschreibt eine vergrößerte radiale Lagerluft. Dieser zusätzliche Freiraum zwischen Kugeln und Laufbahnen gleicht thermische Ausdehnungen bei Erwärmung im Betrieb aus. Wenn Innenring und Außenring unterschiedliche Betriebstemperaturen erreichen oder feste Passungen anliegen, schützt die C3-Lagerluft vor einem Klemmen der Wälzkörper.
Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Breite von 14 mm entspricht dieses Modell genormten Standardabmessungen. Der zylindrische Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus. Durch diese Baugröße passt das Wälzlager exakt in genormte Lagersitze im Maschinenbau.
Die Kennung 2Z steht für beidseitig montierte Deckscheiben aus profiliertem Stahlblech. Im Vergleich zu berührenden Gummidichtungen laufen diese Blechscheiben kontaktfrei. Sie erzeugen keine zusätzliche Reibung, weisen grobe Schmutzpartikel ab und halten Schmierstoff im Inneren. Das ermöglicht den Einsatz bei hohen Drehzahlen.
Der Zusatz C3 definiert eine vergrößerte radiale Lagerluft über dem Standardbereich. Dieses vergrößerte Radialspiel dient dazu, temperaturbedingte Werkstoffausdehnungen der Welle auszugleichen. Es trägt dazu bei, mechanische Spannungen bei Presssitzen oder Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring im Betrieb zu vermeiden.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Die Werkstoffpaarung aus formstabilem Stahlblechkäfig, 100Cr6-Wälzlagerstahl und hitzebeständigen Deckscheiben erlaubt den stabilen Lauf sowohl in kühlen Industrieumgebungen als auch bei erhöhter Abwärme in geschlossenen Gehäusen.
Die Toleranzklasse P0, oft gleichbedeutend als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet, beschreibt die übliche Standardgenauigkeit für industrielle Anwendungen. Sie definiert zulässige Maß-, Form- und Laufabweichungen für Welle und Gehäuse. Diese Einstufung deckt den Großteil aller gängigen Antriebs- und Konstruktionsaufgaben wirtschaftlich ab.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper mit geringem Eigengewicht gleichmäßig auf Abstand. Er nimmt wenig Raum ein, sodass ausreichend Platz für Schmierstoffreserven verbleibt. Zudem ist der Käfigwerkstoff widerstandsfähig gegenüber Schmierstoffen und erträgt den gesamten Temperaturbereich bis 150 Grad ohne Verformung.
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