NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 11,69 € | 222,05 € |
| 5 | 23,37 € | 210,37 € |
Das Rillenkugellager 6224 mit den Maßen 120x215x40 mm nimmt Radiallasten auf und eignet sich für standardisierte industrielle Lagerungen.
Das Rillenkugellager 6224 von NSK ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Mit einem Innendurchmesser von 120 mm, einem Außendurchmesser von 215 mm und einer Breite von 40 mm dient dieses offene Lager der Führung rotierender Wellen. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig und gefertigt nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1), eignet sich die Baueinheit für standardisierte industrielle Bauräume. Es nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie axiale Kräfte in beide Richtungen auf.
Das Wälzlager kommt in industriellen Konstruktionen zum Einsatz, bei denen tragfähige Führungen für Wellen mit 120 mm Durchmesser benötigt werden. Das Rillenkugellager 6224 arbeitet in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Weil die Konstruktion ungedichtet ausgeführt ist, eignet sie sich für geschlossene Baugruppen mit externem Schmierkreislauf. Dadurch lassen sich Reibungsverluste gering halten und entstehende Wärme über das Schmiermittel abführen.
Da das Rillenkugellager 6224 keine integrierten Dichtscheiben besitzt, gelangt Schmieröl oder Schmierfett direkt an die Wälzkörper und Laufbahnen. Dies begünstigt einen leichten Lauf, erfordert jedoch eine saubere Einbauumgebung oder externe Gehäusedichtungen gegen Schmutzeintrag. Ausgeführt mit normaler Radiallagerluft, verlangt das Modell abgestimmte Passungen auf Welle und Gehäuse. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus, was die formschlüssige Montage in zylindrischen Gehäusebohrungen unterstützt.
Die Abmessungen betragen 120 mm Innendurchmesser, 215 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite. Diese Maße entsprechen den genormten metrischen Vorgaben für dieses Lager. Der Außenring ist zylindrisch ohne Nut oder Flansch gefertigt, was den Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen erleichtert.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Grenzen ergeben sich aus der thermischen Beständigkeit des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie des Stahlblechkäfigs. Für den Betrieb bei höheren Temperaturen ist zudem ein Schmiermittel zu wählen, dessen Viskosität für die jeweilige Temperatur ausgelegt ist.
Normale Radiallagerluft beschreibt das theoretische interne Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieses Spiel gleicht minimale Passungsübermaße beim Aufpressen sowie geringe Wärmeausdehnungen im Betrieb aus. Bei abgestimmten Gehäuse- und Wellenpassungen sowie gleichmäßigen Betriebstemperaturen unterstützt diese Einstufung einen ruhigen Lauf.
Der Stahlblechkäfig führt die Kugeln in gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Durch das geringe Eigengewicht und die elastische Struktur eignet sich der Blechkäfig für wechselnde Belastungen. Zudem hält er den Schmierstoffdurchtritt im Lager weitgehend unbeeinflusst und bleibt formstabil.
Offene Rillenkugellager besitzen ab Werk keine Schmierfettfüllung und keine integrierten Dichtungen. Das Lager wird während der Montage oder über eine zentrale Schmierstoffversorgung der Anlage mit Fett oder Öl versorgt. Externe Dichtelemente am Lagergehäuse schützen den Innenraum vor eindringenden Partikeln und Feuchtigkeit.
Als einreihiges Radialkugellager nimmt die Konstruktion vorwiegend Kräfte senkrecht zur Welle auf. Durch die tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring überträgt das Bauteil zusätzlich axiale Kräfte in beide Richtungen. Reine Momentbelastungen oder Schiefstellungen sollten bei dieser starren Bauart jedoch vermieden werden.
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