FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,50 € | 28,39 € |
| 35 | 3,00 € | 26,89 € |
Das Rillenkugellager 61909 von FAG bietet mit seinen Maßen 45x68x12 mm eine kompakte Bauform für radiale Lasten im Maschinenbau.
Das einreihige Rillenkugellager 61909 gehört zur schmalen Baureihe 619 und zeichnet sich durch einen platzsparenden Querschnitt bei einem Wellendurchmesser von 45 mm aus. Aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt, nimmt dieses offene Wälzlager vorrangig radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte auf. Mit einem Außendurchmesser von 68 mm und einer schmalen Breite von 12 mm eignet sich das Bauteil gezielt für Konstruktionen, bei denen breitere Lagerreihen zu viel Einbauraum beanspruchen würden.
Konstrukteure und Instandhalter greifen auf das Rillenkugellager 61909 zurück, wenn Wellen mit 45 mm Durchmesser bei begrenztem Außenbauraum gelagert werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Wellenführungen, Antriebseinheiten sowie Vorrichtungen im allgemeinen Maschinenbau. Da das Lager beidseitig offen ausgeführt ist, setzt es ein sauberes Gehäuseumfeld voraus. Schmiermittel gelangen ungehindert an die Wälzkörper, wodurch das Bauteil sowohl in Ölbadschmierungen als auch in fettgeschmierten Gehäusen arbeitet.
Das Rillenkugellager 61909 verfügt über einen Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper führt und den Temperatureinsatz von -20 bis +150 Grad abdeckt. Die Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) definiert die geforderte Maßhaltigkeit für Standard-Industriepassungen. In Verbindung mit der normalen Radiallagerluft eignet sich das Lager für übliche Betriebstemperaturen ohne extreme thermische Dehnungen. Das offene Innere wird über eine externe Gehäuseabdichtung vor Verunreinigungen geschützt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 45 mm, einen Außendurchmesser von 68 mm und eine Breite von 12 mm auf. Durch dieses Verhältnis von großem Bohrungsdurchmesser zu geringer Wandstärke zählt es zu den besonders bauraumsparenden Wälzlagern. Es passt auf entsprechende 45-mm-Wellen in kompakten Gehäusebohrungen.
Bei einem offenen Lager sind keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben an den Stirnseiten montiert. Schmierstoffe wie Öl oder Fett können direkt an die Wälzkörper gelangen, was den Reibungswiderstand minimiert. Im Gegenzug verlangt diese Bauart eine externe Abdichtung über das umgebende Maschinengehäuse gegen Staub und Feuchtigkeit.
Das Lager deckt einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Sowohl die Ringe und Wälzkörper aus 100Cr6-Wälzlagerstahl als auch der formstabile Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Festigkeit. Für den verlässlichen Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, der für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Die Einstufung in Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN oder ABEC 1) kennzeichnet die genormte Standard-Genauigkeit für Wälzlager im industriellen Maschinenbau. Sie definiert zulässige Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser sowie Rundlauf. Diese Präzisionsstufe genügt den Anforderungen der meisten Standardantriebe und Vorrichtungen vollständig.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das werksseitige Radialspiel im unmontierten Zustand, das für gängige Einbaupassungen und moderate Betriebstemperaturen ausgelegt ist. Nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einpassen ins Gehäuse verbleibt ein definiertes Restspiel, das dazu beiträgt, ein Klemmen der Kugeln im regulären Betrieb zu vermeiden.
Der Käfig aus Stahlblech trennt die einzelnen Kugeln voneinander, hält sie auf definiertem Abstand und sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung auf dem Umfang. Durch das geringe Eigengewicht des Blechs entstehen niedrige Trägheitskräfte, was die Reibung bei Drehbewegungen reduziert und den Schmierstofffluss begünstigt.
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