TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 33,40 € | 634,56 € |
| 3 | 66,80 € | 601,16 € |
Das Rillenkugellager 6328 -M-C3 bietet mit 140 mm Bohrung, Messingkäfig und C3-Lagerluft eine solide Basis für schwere industrielle Radiallasten.
Das Rillenkugellager 6328 -M-C3 von TIMKEN ist ein einreihiges Wälzlager für Industrieanwendungen mit hohen mechanischen Beanspruchungen. Mit den Abmessungen 140x300x62 mm nimmt dieses offene Lager vorrangig radiale sowie moderate axiale Führungskräfte auf. Dank der Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Ausführung in der Normaltoleranz P0/ABEC 1 fügt sich das Bauteil in definierte Wellen- und Gehäusekonstruktionen ein. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt.
Konstrukteure setzen dieses groß dimensionierte Rillenkugellager im Maschinen- und Anlagenbau ein, wenn Wellen mit 140 mm Durchmesser gelagert werden müssen. Es führt rotierende Komponenten bei kombinierter Radial- und Axialbelastung. Da es sich um eine offene Ausführung handelt, setzt der Einbau eine bauseitige Schmierstoffversorgung sowie eine wirksame Abdichtung der Lagerstelle im Gehäuse voraus.
Die zylindrische Außenkontur ohne Flansch oder Nut erleichtert das direkte Einpassen in Gehäusebohrungen, wobei die axiale Festlegung über anliegende Gehäusedeckel oder Wellenschultern erfolgt.
Der integrierte Messingkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und eignet sich für Einsätze mit dynamischen Kräften oder Schwingungen. Gegenüber Standard-Blechkäfigen bleibt massives Messing formstabil und unempfindlich gegenüber mechanischem Verzug. Die Kennzeichnung C3 weist zudem auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft hin. Dieser vergrößerte Spielraum fängt betriebsbedingte Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse ab, sodass Verspannungen der Wälzkörper vermieden werden.
Dieses Rillenkugellager besitzt einen Innendurchmesser von 140 mm, einen Außendurchmesser von 300 mm sowie eine Breite von 62 mm. Es handelt sich um ein einreihiges Wälzlager ohne Flansch oder Nut am Außenring, ausgeführt in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 aus 100Cr6-Wälzlagerstahl.
Offene Wälzlager besitzen ab Werk keine Dichtscheiben. Diese Bauform ermöglicht eine Zirkulation von Gehäuseschmierstoffen, beispielsweise über Ölumlaufsysteme oder gezielte Nachschmierung. Zudem entfällt der Reibungswiderstand schleifender Dichtlippen, was die Wärmeentwicklung an der Lagerstelle verringert.
Die Angabe C3 beschreibt eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Das interne Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen ist größer bemessen. Dadurch gleicht das Lager thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen aus und mindert das Risiko, dass feste Wellenpassungen zu innerer Verspannung führen.
Der Messingkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und führt sie sicher in der Rille. Messing zeichnet sich durch vorteilhafte Notlaufeigenschaften sowie hohe mechanische Festigkeit aus, wodurch dieser Käfigtyp bei starken Erschütterungen stabiler bleibt als Standardblech.
Der zulässige Betriebsbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad Celsius. Die Maßhaltigkeit des Wälzlagerstahls und des Messingkäfigs ist auf diesen Rahmen abgestimmt. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist auf ein Schmiermittel zu achten, das für diese Temperaturen spezifiziert ist.
Nein, dieses Modell besitzt keine Beschichtung zur elektrischen Isolation. Sofern in der Anlage das Risiko von Stromdurchgang über die Welle besteht, müssen getrennte Schutzmaßnahmen wie isolierte Gehäusebuchsen oder Erdungsbürsten vorgesehen werden, um Schäden an Laufbahn und Wälzkörpern abzuwenden.
The Timken Company
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