TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,84 € | 16,08 € |
| 25 | 1,69 € | 15,23 € |
| 50 | 2,55 € | 14,37 € |
Das Rillenkugellager 6011 -C3 von TIMKEN ist mit den Maßen 55x90x18 mm und erhöhter Lagerluft für rotierende Wellenanwendungen ausgelegt.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6011 -C3 nimmt Radialkräfte sowie axiale Führungskräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich die offene Bauform durch einen geringen Drehwiderstand aus. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig durch die Laufrille. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt und entspricht der normalen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Das Wälzlager kommt in Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen eine externe Schmierung über vorhandene Öl- oder Fettkreisläufe erfolgt. Die offene Ausführung ohne Flansch oder Nut am Außenring erleichtert das Nachschmieren und die Schmierstoffverteilung im laufenden Betrieb. Durch den Verzicht auf schleifende Dichtelemente läuft die Konstruktion mit geringer Reibung, was für kontinuierlich drehende Wellen im Maschinenbau zweckmäßig ist.
Die Ausführung mit leicht erhöhter Radiallagerluft C3 gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen aus. Entsteht im Dauerbetrieb ein Temperaturgefälle zwischen dem Innenring auf der Welle und dem Außenring im Gehäuse, trägt das vergrößerte Radialspiel dazu bei, ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden. Auch feste Passungssitze verengen die Lagerluft bei der Montage. Die Kennzeichnung C3 dient dazu, ein ausreichendes Betriebsspiel nach dem Einpressen zu erhalten.
Dieses Wälzlager weist eine Bohrung von 55 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm sowie eine Breite von 18 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese Standardabmessungen ermöglichen den Einbau auf entsprechenden Wellensitzen und in Aufnahmegehäusen.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen ist vorteilhaft, wenn feste Passungssitze das Lager beim Aufpressen einengen oder Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring im laufenden Betrieb auftreten.
Offene Lager besitzen keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Diese Konstruktion minimiert das Reibungsmoment, da keine schleifenden Dichtlippen an den Ringen anliegen. Das Lager eignet sich dadurch für Umgebungen, in denen das Gehäuse die Abdichtung übernimmt und ein externer Schmierstoffkreislauf die Schmierung ermöglicht.
Das Lager ist mit einem Stahlblechkäfig ausgestattet. Dieser hält die rollenden Kugeln auf gleichmäßigem Abstand zueinander, was Reibung sowie Verschleiß innerhalb der Laufrille verringert. Stahlblechkäfige eignen sich für den typischen Einsatztemperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Das Lager wird in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN gefertigt, was international dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz deckt die üblichen Genauigkeitsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab und eignet sich für standardmäßige Passungen auf bearbeiteten Wellen- und Gehäusesitzen.
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