ZEN
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Das Rillenkugellager 16018 von ZEN bietet mit den Abmessungen 90x140x16 mm eine schmale Bauform für radiale Belastungen in geschmierten Gehäusen.
Das Rillenkugellager 16018 ist ein einreihiges Radialkugellager, gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Der Hersteller ZEN fertigt dieses Modell als offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben. Bei einem Innendurchmesser von 90 mm und einem Außendurchmesser von 140 mm zeichnet sich das Lager durch eine geringe Breite von 16 mm aus. Die Konstruktion nimmt vorwiegend Radialkräfte auf, führt Wellen präzise und eignet sich für Konstruktionen mit begrenztem axialem Bauraum. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig im Betrieb.
Konstrukteure nutzen das Rillenkugellager 16018 bevorzugt in Baugruppen, bei denen der Einbauraum in axialer Richtung begrenzt ist. Durch den schmalen Querschnitt findet das Wälzlager Platz in kompakten Lagerungsstellen, in denen eine externe Schmierstoffversorgung über Ölkreisläufe oder Gehäusefettfüllungen besteht. Die Fertigung in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und die normale Radiallagerluft sind auf standardmäßige Betriebsbedingungen im allgemeinen Maschinenbau ausgelegt.
Als offenes Lager besitzt das Modell weder Deck- noch Dichtscheiben, wodurch keine Reibung durch berührende Dichtlippen entsteht. Dies begünstigt den Einsatz bei höheren Drehzahlen und erleichtert den Schmierstoffaustausch im Gehäuse. Für den ordnungsgemäßen Betrieb ist eine saubere Einbauumgebung erforderlich, da Partikel und Feuchtigkeit ungehindert an die Laufbahnen gelangen können. Der Werkstoff 100Cr6 und der Stahlblechkäfig decken dabei einen zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab.
Das Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm und eine Breite von 16 mm. Durch dieses Querschnittsverhältnis beansprucht das Lager bei relativ großem Wellendurchmesser nur wenig Bauraum in axialer Richtung.
Bei einer offenen Ausführung fehlen integrierte Deck- oder Dichtscheiben. Schmierstoffe aus dem umgebenden System, etwa Öl oder Gehäusefett, erreichen die Wälzkörper ungehindert. Allerdings müssen externe Gehäusedichtungen das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit verhindern, um vorzeitigem Verschleiß der Laufbahnen vorzubeugen.
Die Ausführung weist eine normale Radiallagerluft auf. Dieser Wert beschreibt das herstellungsbedingte Radialspiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Die Normal-Lagerluft ist für übliche Passungen auf Wellen und in Gehäusen ausgelegt, wenn keine extremen Temperaturunterschiede auftreten.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig bewahren in dieser Spanne ihre Formstabilität. Bei der Auslegung müssen Anwender berücksichtigen, dass das gewählte Schmiermittel ebenfalls für die auftretenden Betriebstemperaturen geeignet ist.
Das Kugellager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Diese Präzisionsklasse definiert die zulässigen Abweichungen bezüglich Maßhaltigkeit, Rundheit und Planlauf nach üblichem Industriestandard und deckt allgemeine Anforderungen im Maschinenbau ab.
Die Wälzkörper werden von einem Stahlblechkäfig auf gleichmäßigem Abstand gehalten. Stahlblechkäfige bieten eine gute Festigkeit bei geringem Eigengewicht und unempfindlichem Verhalten gegenüber gängigen Industrieölen und Schmierfetten. Sie eignen sich für Standardanwendungen im industriellen Betrieb.
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