ZEN
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Das Rillenkugellager 6322 -C3 von ZEN bietet mit den Maßen 110x240x50 mm und C3-Lagerluft einen ruhigen Lauf bei erhöhter Betriebstemperatur.
Als einreihiges Radialkugellager nimmt das Rillenkugellager 6322 -C3 hohe Radialkräfte sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. ZEN fertigt dieses offene Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nach der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 240 mm sowie einer Breite von 50 mm eignet sich die Ausführung für schwere Wellenlagerungen. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufrillen von Innen- und Außenring.
Dieses Lager kommt vorwiegend bei Industrieanwendungen und Wellenlagerungen mit großem Durchmesser zum Einsatz, die radiale und axiale Kräfte führen. Da es als offenes Lager ohne integrierte Dichtungen konstruiert ist, lässt es sich flexibel mit Öl oder Fett schmieren. Die Bauart erlaubt den Betrieb in einem Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius. Die Konstruktion erfordert eine geeignete Gehäuseabdichtung, um das Lager vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit zu schützen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen ist erforderlich, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Erwärmt sich die Welle stärker als das Gehäuse, dehnt sich der Innenring aus, ohne dass das Lager verspannt. Auch bei festen Passungen auf der 110-mm-Welle beugt die C3-Luft einem Klemmen der Wälzkörper vor und unterstützt einen vibrationsarmen Lauf.
Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 240 mm und einer Breite von 50 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen. Der Außenring ist zylindrisch gefertigt, ohne Flansch oder Umfangsnut. Dies erlaubt eine formschlüssige Montage in glatten Gehäusebohrungen.
C3 kennzeichnet eine Radiallagerluft, die über dem Normalwert liegt. Durch diesen zusätzlichen radialen Freiraum zwischen Wälzkörpern und Ringen gleicht das Lager betriebsbedingte Wärmeausdehnungen oder Maßänderungen durch feste Passungen aus. Das verringert das Risiko einer Überlastung durch zu enges Betriebsspiel bei hohen Betriebstemperaturen.
Offene Lager besitzen weder Deck- noch Schleifdichtungen an den Stirnseiten. Dadurch eignen sie sich für Anwendungen mit externer Schmierstoffversorgung, beispielsweise im Ölbad oder bei zentraler Nachschmierung. Gleichzeitig minimiert der Verzicht auf berührende Dichtlippen die innere Reibung. Das Umfeld im Gehäuse muss jedoch gegen Schmutz abgedichtet sein.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl als auch der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Für den sicheren Betrieb muss das gewählte Schmiermittel, ob Fett oder Schmieröl, auf die jeweiligen Umgebungstemperaturen abgestimmt sein.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper sind aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser durchgehärtete Chromstahl bietet eine hohe Verschleißfestigkeit und hält den wechselnden Kontaktspannungen unter radialer und axialer Last stand. Geführt werden die Kugeln durch einen leichten, formstabilen Käfig aus gepresstem Stahlblech.
Gefertigt nach der Toleranzklasse P0 bzw. PN entspricht das Bauteil der internationalen Norm ABEC 1. Dies ist die gängige Standard-Genauigkeitsklasse für industrielle Wälzlager. Sie definiert verbindliche Maß- und Rundlauftoleranzen für Bohrung, Außendurchmesser und Breite, was eine exakte Passung im Maschinenbau unterstützt.
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