ZEN
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Das einreihige Rillenkugellager 6322 von ZEN bietet mit den Maßen 110x240x50 mm eine belastbare Lagerung für kombinierte Radial- und Axialkräfte.
Das Rillenkugellager 6322 ist ein vielseitiges Radialkugellager nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), das vor allem Radiallasten und moderate beidseitige Axialkräfte aufnimmt. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), zeichnet sich dieses einreihige Lager durch eine hohe Formstabilität der Laufbahnen und Wälzkörper aus. Mit einem Bohrungsdurchmesser von 110 mm, einem Außendurchmesser von 240 mm und einer Breite von 50 mm eignet sich die Ausführung für schwere Wellenkonstruktionen mit kombiniertem Belastungsprofil.
Das Lager kommt vorrangig bei Konstruktionen zum Einsatz, bei denen hohe Radialbelastungen mit axialen Führungskräften zusammentreffen. Die einreihige Ausführung nimmt Axialkräfte in beiden Richtungen auf und führt die Welle präzise in radialer Richtung. Da der Außenring ohne Flansch oder Nut ausgeführt ist, lässt sich die Baueinheit direkt in zylindrische Gehäusebohrungen einschieben. Die normale Radiallagerluft unterstützt dabei einen gleichmäßigen Rundlauf bei üblichen Betriebstemperaturen.
Als offenes Wälzlager besitzt die Ausführung keine werkseitigen Dichtscheiben. Schmierstoffe wie Schmieröl oder Fett können ungehindert an die Kontaktzonen zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen gelangen und Reibungswärme abführen. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Für einen störungsfreien Betrieb ist eine saubere Einbauumgebung oder eine externe Gehäusedichtung gegen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit vorzusehen.
Dieses Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 240 mm und eine Breite von 50 mm auf. Durch diese genormten Hauptabmessungen passt das Lager in standardisierte Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellensitze im allgemeinen Maschinenbau.
Bei einem offenen Lager sind die Wälzkörper von beiden Seiten frei zugänglich, da keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben verbaut sind. Diese Konstruktion ermöglicht eine freie Zirkulation externer Schmiermittel wie Öl oder Fließfett, erfordert im Betrieb jedoch eine geeignete Gehäuseabdichtung gegen Fremdpartikel und Feuchtigkeit.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad Celsius ausgelegt. Maßgeblich für diese thermische Belastbarkeit sind die Materialeigenschaften des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie des Stahlblechkäfigs, sofern ein für diesen Temperaturbereich geeignetes Schmiermittel im Lagergehäuse verwendet wird.
Die Ausführung verfügt über eine normale Radiallagerluft. Dieses interne Betriebsspiel stellt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Führungsgenauigkeit und Leichtgängigkeit her, vorausgesetzt, es treten keine extremen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auf und die Wellenpassungen entsprechen den üblichen Vorgaben.
Das Bauteil entspricht der Toleranzklasse P0/PN, die international auch als ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Klasse definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für Standardanwendungen und unterstützt die normgerechte Austauschbarkeit des Lagers bei planmäßigen Instandhaltungen sowie bei Neuinstallationen.
Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig auf ihrer Kreisbahn. Diese Käfigbauform zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher mechanischer Festigkeit aus und bewährt sich in Verbindung mit Schmierfetten wie auch mit mineralischen oder synthetischen Schmierölen.
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