SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 8,22 € | 156,17 € |
| 20 | 16,44 € | 147,95 € |
Das einreihige SKF Rillenkugellager 312 (60x130x31 mm) ist ein offenes Wälzlager mit Einfüllnuten für vorwiegend radiale Belastungen im Maschinenbau.
Das Rillenkugellager 312 von SKF ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager mit den Hauptabmessungen 60 mm Bohrungsdurchmesser, 130 mm Außendurchmesser und 31 mm Breite. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) verfügt dieses Modell über einen stabilen Stahlblechkäfig und entspricht der Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Ein prägendes Merkmal dieser Ausführung sind die Einfüllnuten im Außenring, die eine größere Anzahl an Wälzkörpern ermöglichen. Mit normaler Radiallagerluft eignet sich das Bauteil für thermische Betriebsbedingungen zwischen -20 und +120 Grad Celsius.
Konstruktionen mit Einfüllnuten dienen primär der Aufnahme hoher radialer Kräfte bei mittleren Drehzahlen. Durch die Nuten lassen sich mehr Kugeln in das Lager einbringen, was die radiale Belastbarkeit gegenüber Standardlagern steigert. Typische Einsatzbereiche sind Lagerungsanordnungen, bei denen vor allem Querkräfte wirken. Weil die Nuten die Laufbahn unterbrechen, ist die axiale Belastbarkeit eingeschränkt, weshalb Axialkräfte nur in geringem Umfang wirken sollten.
Als offenes Wälzlager besitzt das Rillenkugellager 312 keine integrierten Dichtscheiben. Für den Betrieb ist daher eine externe Gehäuseabdichtung erforderlich, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern. Zudem wählen Anwender Schmierfett oder Schmieröl passend zur Einsatzumgebung und füllen das Schmiermittel bei der Erstmontage ein. Bei der Montage empfiehlt sich die Abstimmung der Wellen- und Gehäusesitze auf die Toleranzklasse P0. Die normale Radiallagerluft trägt dazu bei, dass das Lager nach dem Aufpressen der Ringe die vorgesehene Betriebsluft beibehält.
Das Rillenkugellager 312 besitzt einen Innendurchmesser (Bohrung) von 60 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm sowie eine Breite von 31 mm. Diese normierten Abmessungen ermöglichen einen direkten Austausch in bestehenden Maschinenkonstruktionen. Gefertigt wird das einreihige Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6.
Einfüllnuten im Lagerring erlauben das Einsetzen einer größeren Anzahl an Wälzkörpern. Dadurch erhöht sich die radiale Tragfähigkeit des Lagers im Vergleich zu Rillenkugellagern ohne Nut. Allerdings verringert diese Bauform die zulässige axiale Belastbarkeit, sodass Sie das Bauteil vorwiegend für Radiallasten einplanen sollten.
Normale Radiallagerluft beschreibt das werkseitige Radialspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieses Spiel kompensiert die übliche Maßänderung beim Aufpressen des Innenrings auf die Welle und verhindert ein Klemmen der Kugeln bei üblichen Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad Celsius.
Da dieses Lager ohne integrierte Dichtungen gefertigt ist, erfolgt die Schmierung über das umgebende Maschinensystem oder eine manuelle Fettfüllung. Je nach Konstruktion eignen sich Industrieöle im Ölbadumlauf oder Wälzlagerfette. Externe Gehäusedichtungen wie Wellendichtringe schützen das offene Lager vor Feuchtigkeit und Verunreinigungen.
Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf Abstand und verhindert die gegenseitige Berührung der Kugeln. Stahlblechkäfige eignen sich für den standardmäßigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius und widerstehen mechanischen Erschütterungen im industriellen Dauereinsatz.
Dieses SKF Lager entspricht der Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz PN bzw. ABEC 1). Diese Genauigkeitsklasse deckt die Standardanforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab und definiert die zulässigen Abweichungen für Bohrungsdurchmesser, Außendurchmesser und Rundlauf innerhalb der festgelegten Industrienormen.
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