SKF
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Das einreihige Rillenkugellager RLS7 von SKF im zölligen Maß 22,225x50,8x14,288 mm dient der Aufnahme radialer und axialer Lasten.
Das Rillenkugellager RLS7 stammt vom Hersteller SKF und gehört zur Gruppe der zölligen Radialkugellager. Mit einer Bohrung von 22,225 mm, einem Außendurchmesser von 50,8 mm sowie einer Breite von 14,288 mm eignet sich dieses Wälzlager für klassische Wellenabmessungen nach Zoll-Standard. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) führt der integrierte Stahlblechkäfig die Kugelreihe gleichmäßig. Die Ausführung besitzt normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1).
Dieses einreihige Rillenkugellager RLS7 nimmt vorwiegend Radialkräfte auf, nimmt konstruktionsbedingt aber auch axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Typische Einsatzfelder finden sich in zöllig ausgelegten Konstruktionen und Wellenführungen im allgemeinen Maschinenbau. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad deckt das Bauteil breite Industrieanwendungen ab. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus, wodurch sich der Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen passgenau und ohne störende Konturen umsetzen lässt.
Beim Modell RLS7 handelt es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben. Diese Bauart erlaubt den direkten Schmierstoffzutritt über Ölkreisläufe oder externe Fettschmierung. Gleichzeitig minimiert der Verzicht auf schleifende Dichtlippen den Reibungswiderstand im Betrieb. Konstrukteure sollten eine externe Abdichtung des Gehäuses vorsehen, um das Eindringen von Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit zu verhindern. Die normale Lagerluft dient bei üblichen Betriebstemperaturen und normalen Passungssitzen dem Erhalt des radialen Betriebsspiels im laufenden Betrieb.
Das Lager weist zöllige Hauptabmessungen auf: Die Bohrung beträgt 22,225 mm, der Außendurchmesser misst 50,8 mm und die Breite liegt bei 14,288 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut.
Durch den Verzicht auf werkseitig integrierte Deck- oder Dichtscheiben können Schmierstoffe wie Öl oder Fett ungehindert an die Wälzkörper gelangen, was Anwendungen in geschmierten Gehäusen zugutekommt. Da keine Dichtlippen am Innenring anliegen, läuft die Konstruktion besonders reibungsarm.
Die Ausführung mit normaler Radiallagerluft bietet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Spiel und Laufgenauigkeit für Anwendungen, bei denen keine extremen Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten und reguläre Passungen verwendet werden.
Innenring, Außenring und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für die Beanspruchung im Wälzkontakt. Zur Führung und Beabstandung der Kugelreihe dient ein formstabiler Käfig aus Stahlblech.
Das Wälzlager ist für den Einsatz in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Innerhalb dieses Temperaturfensters behalten die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl ihre Maßhaltigkeit. Das gewählte Schmiermittel muss auf die jeweilige Betriebstemperatur der Gesamtanlage abgestimmt sein.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN, die international auch als ABEC 1 bezeichnet wird. Dies ist die standardisierte Fertigungstoleranz für Industrie-Wälzlager und bietet eine definierte Maß- und Rundlaufgenauigkeit für übliche Maschinenbau- und Instandhaltungsanwendungen.
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