FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 26,81 € | 509,50 € |
| 3 | 53,62 € | 482,69 € |
Das stromisolierte Rillenkugellager 6216 -M-J20AA-C4 von FAG mit den Maßen 80x140x26 mm schützt Lagerstellen vor schädlichem Stromdurchgang.
Mit dem Rillenkugellager 6216 -M-J20AA-C4 steht ein einreihiges Radialkugellager von FAG zur Verfügung, dessen Außenring mit einer isolierenden Beschichtung versehen ist. Diese Sonderausführung isoliert Spannungen an den Außenflächen des Außenrings bis 3000 Volt. Wälzkörper aus Standard-Wälzlagerstahl nehmen dabei radiale und axiale Kräfte im Betrieb auf. Das Lager eignet sich für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad und bietet durch die erhöhte Lagerluft C4 Spielraum für thermische Ausdehnungen.
Dieses Wälzlager kommt bevorzugt in elektrischen Antrieben und Aggregaten zum Einsatz, bei denen elektrische Spannungen auftreten können. Unerwünschter Stromdurchgang führt häufig zu Funkenerosion, Riffelbildung sowie Schmierstoffschäden in den Laufbahnen. Die Beschichtung am Außenring trägt dazu bei, derartige Stromschäden zu vermeiden und den störungsfreien Betrieb elektrischer Maschinen zu unterstützen.
Die Lagerluftklasse C4 weist ein größeres Radialspiel auf als die Standardausführung oder die Stufe C3. Treten im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auf oder führen Passungssitze zu einer Einengung, gleicht das vergrößerte Ausgangsspiel diese Effekte aus. Dies mindert das Risiko mechanischer Verspannungen bei Erwärmung. Zusammen mit der Durchschlagsfestigkeit bis 3000 Volt unterstützt die Konstruktion einen stabilen Lauf unter anspruchsvollen thermischen Bedingungen.
Die Hauptabmessungen betragen 80 mm Bohrungsdurchmesser, 140 mm Außendurchmesser und 26 mm Baubreite. Durch dieses einreihige Standardmaß passt das Lager in entsprechende Gehäusebohrungen und nimmt Wellen mit 80 mm Nenndurchmesser auf.
Die Beschichtung auf den Außenflächen des Außenrings bietet eine elektrische Isolierung bis 3000 Volt. Diese Ausführung dient dazu, parasitäre Stromdurchgänge über die Wälzkörper zu unterbrechen, um Kraterbildung in den Laufbahnen und vorzeitiger Schmierstoffalterung vorzubeugen.
C4 kennzeichnet eine gegenüber dem Normalspiel und C3 vergrößerte radiale Lagerluft. Dieser zusätzliche Spielraum gleicht thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen bis +150 Grad oder feste Passungssitze aus, um ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Bauteile aus Wälzlagerstahl sowie die isolierende Schicht ihre funktionellen Eigenschaften bei fachgerechter Schmierung bei.
Im Inneren des Lagers kommen Kugeln aus Standard-Wälzlagerstahl zum Einsatz. Die elektrische Trennung erfolgt rein über die speziell beschichteten Außenflächen des Außenrings, wodurch die bewährte mechanische Tragfähigkeit des Werkstoffs erhalten bleibt.
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