NKE
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Das Rillenkugellager 6418 -C3 von NKE Steyr bietet mit 90 mm Bohrung und vergrößerter Lagerluft zuverlässige Laufeigenschaften bei thermischen Belastungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6418 -C3 von NKE Steyr ist für mechanisch beanspruchte Industrieanwendungen ausgelegt. Mit einem Innendurchmesser von 90 mm, einem Außendurchmesser von 225 mm sowie einer Breite von 54 mm nimmt das Wälzlager hohe Radialkräfte und moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgerüstet mit einem formstabilen Stahlblechkäfig, deckt die offene Bauform einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Schmierstoffe lassen sich direkt über das Gehäusesystem zuführen.
Das Radiallager eignet sich vor allem für Lagerstellen mit hohen Traglasten und kontinuierlichem Schmierstofffluss. Da die Ausführung ohne eigene Dichtscheiben gefertigt ist, gelangt Schmieröl oder Schmierfett unmittelbar an die Laufbahnen und Kugeln. Dies begünstigt eine wirksame Wärmeabfuhr bei Ölbad- oder Zirkulationsschmierung. Voraussetzung für den Einsatz ist ein sauberes Umfeld oder eine externe Gehäuseabdichtung, die das Lager vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit schützt.
Die Einstufung C3 signalisiert eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der normalen Toleranzklasse P0/PN. Dieser vergrößerte radiale Freiraum dient dazu, maßliche Veränderungen durch feste Passungssitze auf der Welle oder Gehäusebohrung aufzufangen. Zudem gleicht er betriebliche Temperaturdifferenzen zwischen Innenring und Außenring aus. Die vergrößerte Lagerluft trägt dazu bei, ein Klemmen der Wälzkörper bei Erwärmung im laufenden Betrieb wirksam zu verhindern.
Mit einer Bohrung von 90 mm, einem Außendurchmesser von 225 mm und einer Breite von 54 mm ist das Lager für massive Wellen dimensioniert. Der Außenring besitzt weder Nut noch Flansch. Die Konstruktion erlaubt die Aufnahme ausgeprägter radialer und beidseitig wirkender axialer Lasten bei zylindrischem Lagersitz.
Ohne integrierte Dichtscheiben konzipiert, ermöglicht die offene Bauform einen ungehinderten Schmiermittelaustausch im Lagerraum. Dies ist vorteilhaft für Systeme mit zentraler Öl- oder Nachschmierung. Um das Wälzlager vor Schmutzpartikeln zu schützen, ist eine geeignete externe Dichtung im umgebenden Lagergehäuse erforderlich.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig sind für diese Spanne ausgelegt. Die tatsächlich erreichbare Betriebstemperatur hängt in der Praxis maßgeblich von den Spezifikationen des extern eingebrachten Schmierstoffs ab.
Gefertigt nach Toleranzklasse P0 entspricht das Lager den gewohnten Normaltoleranzen PN sowie der Norm ABEC 1. Diese Einstufung gewährleistet eine zuverlässige Rundlaufgenauigkeit für gängige industrielle Anwendungen und passt präzise auf nach Standardtoleranzen gefertigte Lagersitze.
Ein Lager mit dem Zusatz C3 besitzt eine radial vergrößerte Lagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser zusätzliche Freiraum verhindert Verspannungen, falls durch Presspassungen der Innenring aufgeweitet wird oder hohe Betriebstemperaturen zu einer ungleichen Wärmeausdehnung der Komponenten führen.
Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper präzise auf Abstand. Diese Ausführung ist unempfindlich gegenüber gängigen Industrieölen und Fetten, besitzt ein niedriges Eigengewicht und gewährleistet einen freien Schmiermitteldurchtritt entlang der Kugelreihen im laufenden Betrieb.
NKE AUSTRIA GmbH
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