SKF
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Das Rillenkugellager 6413 NR/C3 bietet mit 65x160x37 mm, Sprengring und vergrößerter Lagerluft eine kompakte Lösung für axiale Gehäusefixierungen.
Das Rillenkugellager 6413 NR/C3 von SKF ist ein einreihiges Wälzlager für Radiallasten und moderate Axialbelastungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, weist die Komponente eine Bohrung von 65 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm sowie eine Breite von 37 mm auf. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius. Durch die offene Bauform eignet sich das Bauteil primär für Baugruppen mit externer Gehäuseabdichtung.
Konstruktionen nutzen dieses Lager bei Anwendungen, bei denen Wellen axial im Gehäuse fixiert werden müssen. Der im Außenring integrierte Sprengring übernimmt die axiale Festlegung direkt an der Gehäusewand. Aufwändige Gehäuseschultern oder zusätzliche Sicherungsringe entfallen dadurch, was Bauraum einspart. Aufgrund der offenen Konstruktion integriert man das Bauteil vor allem in geschlossene Gehäusesysteme mit externem Schmierstoffkreislauf.
Die Kennzeichnung NR steht für eine Ringnut samt vormontiertem Sprengring am Außenring. Dieses Konstruktionsmerkmal vereinfacht die axiale Lagersicherung im Gehäusesitz. Das Kürzel C3 kennzeichnet zugleich eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Diese Ausführung kompensiert betriebsbedingte Wärmeausdehnungen oder feste Passungssitze, ohne dass sich das Lagerspiel unzulässig verringert. Zusammen mit der Standard-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 unterstützt diese Abstimmung einen vibrationsarmen Lauf.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm und eine Breite von 37 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in zylindrischen Gehäusebohrungen nach Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1.
Die Nachsetzzeichen-Kombination NR weist auf eine Ringnut mit eingesetztem Sprengring im Außenring hin. Der Sprengring dient der einfachen axialen Sicherung des Lagers im Gehäuse. Dadurch können Anschlagbünde oder Gehäusedeckel zur axialen Fixierung entfallen, was die Montage erleichtert.
Die Lagerluftklasse C3 steht für ein vergrößertes Radialspiel gegenüber der Normalluft. Diese Eigenschaft verhindert ein Klemmen der Wälzkörper, wenn im Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten oder stramme Wellenpassungen den Innenring aufweiten. Sie dient somit dem Erhalt der erforderlichen Beweglichkeit.
Dank des Werkstoffs 100Cr6 und des Stahlblechkäfigs lässt sich das Lager in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius einsetzen. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Elastomerdichtungen handelt, hängt die tatsächliche Einsatzgrenze im Wesentlichen vom gewählten Schmierstoff ab.
Das Lager besitzt keine werkseitig integrierten Dicht- oder Deckscheiben und erfordert eine externe Schmierstoffversorgung. Der Betrieb kann je nach Konstruktion mit Schmierfett oder Schmieröl erfolgen. Im Gehäuse installierte Dichtelemente schützen das Lagerinnere vor dem Eindringen von Verunreinigungen.
Sowohl der Innen- und Außenring als auch die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser durchgehärtete Stahl zeichnet sich durch Formstabilität unter Belastung aus, während der eingesetzte Stahlblechkäfig für eine gleichmäßige Führung der Wälzkörper sorgt.
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