FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 3 | 165,68 € | 1.491,05 € |
Das stromisolierte Rillenkugellager 6330 -M-J20AA-C4 von FAG mit den Maßen 150 x 320 x 65 mm dient dem Schutz vor schädlichem Stromdurchgang.
Das Rillenkugellager 6330 -M-J20AA-C4 ist ein einreihiges Radialkugellager von FAG für anspruchsvolle industrielle Betriebsbedingungen. Mit einer Bohrung von 150 mm, einem Außendurchmesser von 320 mm sowie einer Breite von 65 mm nimmt dieses Wälzlager radiale Kräfte und axiale Lasten auf. Die integrierte Stromisolierung hemmt parasitäre Ströme durch die Wälzkörper, während die Bauform für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt ist. Gewerbliche Verwender nutzen die Ausführung für gezielt isolierte Wellenlagerungen.
Der Einsatz dieses Speziallagers erfolgt vor allem in elektrischen Maschinen, bei denen Spannungsdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten können. Ohne elektrische Isolation führen Stromdurchschläge häufig zu Funkenerosion, Riffelbildung und vorzeitigem Verschleiß der Laufbahnen. Die isolierende Ausführung hemmt den Stromfluss über die Wälzkörper. In frequenzumrichtergesteuerten Antrieben vermindert diese Bauform elektrische Schädigungen und trägt zu planbaren Instandhaltungsintervallen bei.
Die Angabe C4 steht für eine vergrößerte radiale Lagerluft, die über dem normalen Standardspiel liegt. Dieses vergrößerte Radialspiel gleicht thermische Dehnungen aus, wenn der Innenring im Betrieb wärmer wird als der Außenring. Zudem verhindert die C4-Klassifizierung ein Klemmen des Lagers bei festen Wellen- oder Gehäusepassungen. Konstruktiv wird berücksichtigt, dass sich das Betriebsspiel erst unter Einsatzbedingungen durch Erwärmung und Einpressen auf das vorgesehene Maß reduziert.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 150 mm, einen Außendurchmesser von 320 mm und eine Breite von 65 mm auf. Die einreihige Konstruktion ist auf diese Hauptabmessungen abgestimmt und nimmt Radiallasten sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf.
Die Kennzeichnung C4 bezeichnet eine radiale Lagerluft oberhalb der Normallagerluft CN und oberhalb der Gruppe C3. Diese Ausführung verhindert ein Verspannen der Wälzkörper, wenn im Betrieb starke Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen gewählt werden.
Die Stromisolierung schützt die Laufbahnen und Kugeln vor Schäden durch elektrische Ströme, die bei frequenzgesteuerten Elektromotoren entstehen können. Ohne Isolation kann es zu Mikro-Lichtbögen kommen, die Krater und Riffeln verursachen. Die isolierende Schicht hemmt diesen Stromdurchgang und beugt vorzeitigem Ausfall vor.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten die Werkstoffe ihre Maßstabilität. Bei der Auslegung der Lagerung ist darauf zu achten, dass das Schmiermittel ebenfalls für die auftretenden Betriebstemperaturen spezifiziert ist.
Diese Lagerausführung besitzt keine integrierten Dichtscheiben. Das Gehäuse der umgebenden Konstruktion muss die Abdichtung übernehmen, um Schmierstoff im Lagerraum zu halten und das Eindringen von Schmutz oder Feuchtigkeit zu verhindern.
Als Radialkugellager nimmt diese Bauform vorrangig senkrecht zur Welle wirkende Radialkräfte auf. Aufgrund der tiefen Laufrillen ist das Lager zugleich in der Lage, axiale Kräfte in beiden Richtungen aufzunehmen. Für reine axiale Spitzenlasten werden Axiallagertypen bevorzugt.
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